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Lesedauer 8 Min.

WuV Community Icon So geht Markenaufbau auf Amazon

Zwar ist Amazon nach wie vor eine Verkaufsplattform, aber die Möglichkeiten für Branding wurden immer stärker ausgeweitet. Marken wie Nespresso, Snocks oder Tonies zeigen, wie sich Amazon als Teil einer Brand-Building-Strategie nutzen lässt.
Amazon Marke
Amazon Marke
© Gorobets / Shutterstock / W&V

Selbst Topmarken, die Amazon lange kritisch gegenüberstanden, haben inzwischen eingesehen, dass an dem weltgrößten Onlinehändler kein Weg vorbeiführt, denn als Verkaufsmaschine und mit seiner Kundenreichweite ist Amazon ungeschlagen. Doch geht es um Themen wie Brand Building, Markenführung und Kundenpflege, überwiegt weiterhin die Skepsis. Jan Bechler, Co-Gründer und Geschäftsführer der E-Commerce-und Marketingagentur Front Row Germany, findet das nachvollziehbar: "Amazon hat sich seine Position bei den Kunden zu einem ganz großen Teil durch Bedarfsdeckung erarbeitet -und eben nicht durch Bedarfsweckung." Und Amazon biete Marken viele Möglichkeiten, sich den Kunden zu präsentieren. "Dazu zählt an oberster Stelle die Amazon Brand Registry", sagt der Agenturchef und erklärt: "Indem sich Marken hier anmelden, können sie ausschließen, dass ihre Brand und ihre Produkte auf dem Amazon Marketplace von Drittanbietern in einer nicht CI-konformen Weise genutzt werden. Deshalb sollten auch Marken, die nicht selbst auf Amazon verkaufen, diesen Service nutzen."

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