Media Youngsters

Die Preisverleihung startete mit den Sieger:innen des Media-Youngsters-Wettbewerbs. Elf Teams traten im Finale an, ein Team mehr als sonst üblich, da das Feld im Vorab-Voting so eng beisammen war. Auch das Finale war eng. "Es waren wirklich alle gut", da war sich die Jury einig. Viel Mut, viel Kreativität und beeindruckende Präsentationsfähigkeiten zeigten die Nachwuchs-Planerinnen und -Planer, als sie ihre Strategie für eine 360-Grad-Jahreskampagne für die junge Skincare-Marke Typologyin Deutschland vorstellten. "Vielleicht sollten Agenturen öfter mal ihre jungen Talente präsentieren lassen", hieß es aus der Jury.

Erster Platz: Michelle Hirschhäuser und Lisa Gerschewski von Starcom Germany

Michelle Hirschhäuser & Lisa Gerschewski

Am stärksten überzeugen konnten Michelle Hirschhäuser und Lisa Gerschewski von Starcom Germany. Sie gewinnen den ersten Platz und damit auch das Ticket zur Creative Week nach New York. Die Jury fand ihre Präsentation sehr mutig, mit szenischen Inhalten. Lisa Gerschewski trat als "Maria" auf und stellte damit die Persona da, die die beiden mit ihrer Strategie ansprechen wollten. "An so etwas erinnert man sich bei einer Präsentation", resümierte die Jury.

Zweiter Platz: Mariana Muhle & Ann Sophie Nowatzki von Initiative

Mariana Muhle & Ann Sophie Nowatzki

Mariana Muhle und Ann Sophie Nowatzki von Initiative überzeugten mit einer sehr pointierten und engagierten Präsentation und einem tollen Einsatz von Überraschungseffekten. "Toller Auftritt, gute Ausstrahlung", der Jury hat es Spaß gemacht, den beiden zuzuhören!

Dritter Platz: Serena Svennberg & Stefanie Gamperl von Mediaplus

Serena Svennberg & Stefanie Gamperl

Auch Serena Svennberg und Stefanie Gamperl von Mediaplus haben Akzente gesetzt - optisch haben sie die Markenfarben in ihrer Kleiderauswahl aufgegriffen, aber vor allem haben sie inhaltlich überzeugt. Die Jury war außerdem beeindruckt von ihrer starken Rethorik und ihrem sicheren Auftreten, auch und gerade, als es während ihrer Powerpoint-Präsentation technische Probleme gab.

Media-Idee Print

PHD Germany für IDM Südtirol - Alto Adige: Sehr geehrte Frau Dr. Merkel

IDM Südtirol

Ein offener Brief in einer Zeitung ist in der Regel ein Beitrag zu einer politischen Diskussion. Die Wirtschaftsvereinigung IDM Südtirol aber nutzte einen Brief als Printanzeige, um Angela Merkel zum Frühlingsurlaub in Südtirol einzuladen. Aufgrund der parlamentarischen Sommerpause konnte sie sich in den vergangenen 16 Jahren nur einen Sommerurlaub erlauben. Direkt am Tag nach Olaf Scholz‘ Vereidigung erschein daher in SZ und FAZ der Brief an Angela Merkel, der gleichzeitig die Vorzüge der vermeintlichen Randsaison in Südtirol hervorhob. Das Urteil der Jury: "Augenzwinkernd, tagesaktuell und frech, wie hier mit dem Format des offenen Briefes gespielt wird, das eigentlich ein Mittel in der politischen Kommunikation ist."

Weiteres beteiligtes Unternehmen: Carl Nann.

Media-Idee Total Video

Havas Media für Kia Deutschland: Die Werbung zwischen der Werbung - der Kia EV6 Lade Cut-In

Kia setzte auf Sonderwerbeformen

Ladezeiten sind bei Kauf eines Elektroautos ein wichtiges Entscheidungsmerkmal. Um die extrem kurze Ladezeit des Kia EV6 zu verdeutlichen, nutzte Havas Media für Kia die Zeit zwischen zwei Werbeblöcken. In Echtzeit konnten die Zuschauer in 18 Minuten den Ladevorgang von zehn auf 80 Prozent verfolgen. Mittels Sonderwerbeformen war der Ladefortschritt direkt mit dem Programm gekoppelt. Das transportierte die Erfahrung, ohne dass der EV6 bei Events oder ähnlichem direkt erlebt werden konnte – was aufgrund der Corona-Pandemie schwierig war. Erstmals setzte Kia nicht auf eine klassische TV-Kampagne, sondern rein auf Sonderwerbeformen und weckte mit diesem einfachen und emotionalen Storytelling Interesse. Kia konnte 400 Prozent mehr Probefahrten verbuchen.

"Die Nutzung des Spiltcreens ist hier ideal, um den Produktvorteil in einer Kampagne zu transportieren. Dadurch kann die Botschaft sehr stark wirken" - so das Urteil der Jury.

Weitere beteiligte Unternehmen: Innocean Deutschland, Ad Alliance, SevenOne Media

Media-Idee Audio

Phd Germany für Aldi: Der kein Unterschied

Die Tüte greifen, öffnen, eine Handvoll nehmen und dann genüsslich hineinbeißen. Kaum ein Produkt lebt so sehr vom Klang wie Chips. Das Fachwort hierfür ist Psychoakustik: je lauter die Knuspergeräusche, umso frischer und besser werden die Chips wahrgenommen. Diese Eigenschaft haben sich Aldi und PHD Germany zunutze gemacht und mit Joko Winterscheidt mitten in dessen Podcast eine Chips-Blindverkostung durchgeführt: Joko musste Chips einer Love Brand und einer Aldi-Eigenmarke probieren und dann erraten, in welcher Tüte die teureren Marken-Chips und in welcher die günstigeren Chips von Aldi steckten. Joko bemerkte keinen Unterschied. So sollen auch den Markenliebhabern die Aldi-Eigenmarken näherbringen. Die Jury fand das "eine sehr gute, emotionale Idee, für die Audio absolut der richtige Kanal ist."

Media-Idee Retail Media & Commerce

OMD Germany für Bacardi: Liebe auf den letzten Blick

Direkt im Eingang von ausgewählten Rewe-Märkten sorgte Bewegtbild für Aufmerksamkeit für den Bombay Bramble. Der Markt für klare Spirituosen ist hart umkämpft und verliert insgesamt, vor allem junge Erwachsene greifen lieber zu alkoholischen Getränken mit weniger Alkoholgehalt. Mit der POS-Kampagne konnte Bombay Bramble aber entgegen dem Trend Marktanteile gewinnen und den Abverkauf steigern. Der Video-Content so nah und groß an der Kaufentscheidung wirkte offenbar. "Die Wirkung ist beeindruckend und Reatil Media ist definitiv im Kommen", urteilte die Jury

Weiteres beteiligtes Unternehmen: Rewe Group.

Media-Idee Contentmarketing

PHD Germany und Twitch für Volkswagen: The New Polo Challenger Series

VW präsentierte den neuen Polo Challenger auf Twitch

Mit der "The New Polo Challenger Series" auf Twitch ist Volkswagen einen neuen Weg gegangen, um die junge Zielgruppe mit authentischem Content für den Polo zu begeistern. Dazu entwickelten Volkswagen, PHD Germany und Twitch ein Community-Turnier im beliebten Onlinegame "Rocket League". Bei dem Spiel versuchen die Gamer, einen etwas größeren Ball mithilfe von Autos in das gegnerische Tor zu befördern. Die Jury fand den Case auch deshalb spannend, weil er eine Zielgruppe anspricht, die man mit klassischen Medien nicht erreicht. "Die Partner haben die Reichweite extrem gut genutzt und man merkt, wie viel Spaß da drin steckt." Beteiligt an der Kampagne war auch DDB Voltage Berlin. Die Agentur war verantwortlich für Kampagnen-Integration, Produktbilder, Claim und Wording.

Media-Idee Markenerlebnis & Event

Mediaplus für Hornbach: Überall kann Garten sein

Mit der Kampagne "Überall kann Garten sein" trat Hornbach den Beweis an, dass sogar der grauste Platz, der kleinste Balkon oder das trostloseste Fensterbrett zum Garten werden kann. Mit echten Pflanzen, greifbar, erlebbar und inspirierend. Egal ob riesige bepflanzte Hausfassade oder innovative Ambient-Maßnahmen. OOH wurde zum Nährboden der Kampagne. In zehn Städten über drei Wochen lang wurde der öffentliche Raum selbst zum Fundament der Kampagne, die möglichst greifbar zeigen sollte, dass tatsächlich überall Garten sein kann. Media spielte so eine deutlich größere Rolle, als nur die Kreation sichtbar zu machen. "Sehr innovative Nutzung des öffentlichen Raums. Botschaft und Media gehen sehr stark Hand in Hand, da geht einem echt das Herz auf", befand die Jury.

Weitere beteiligte Unternehmen: Heimat, Ultra OOH, Mediaplus Austria, Wedia.

Media-Idee Digital & Social Media

Odaline für Jack Wolfskin: #Gobackpack - Mit dem Rucksack zum GenZ Liebling

Die Marke Jack Wolfskin hat im vergangenen Jahrzehnt erheblich an Begehrlichkeit verloren. Besonders in der jungen Zielgruppe, konnte der deutsche Outdoor-Hersteller nicht mehr punkten. Die Kampagne #Gobackpack ändert das: Mit Inhalten, die die Zielgruppe interessieren und mit TikTok als Fokus-Kanal. So konnte Jack Wolfskin im Textilwirtschaft YouGov Ranking für 18-34 jährige mit plus neun Plätzen den größten Sprung nach vorne machen. Von der Lehrer-Brand zum GenZ Liebling. Das gelang mit einem starken Fokus auf Content für TikTok, Youtube und Instagram, statt auf TV-Spots oder Print-Anzeigen. Das Jury-Urteil: "Der konsequente und sehr smarte Ansatz hat das Image dieser ehemals unsexy Marke nachhaltig verändert."

Weitere beteiligte Unternehmen: Justaddsugar, Pilot

Media-Idee Data Science

Mediaplus für Meter Group: Meltdown Flags

Die weltweite Gletscherschmelze ist für viele Menschen sehr abstrakt. Um dieses Problem verständlich zu machen, hat die Initiative Meltdown Wissenschaft, Kunst und Werbung zusammengebracht. Basierend auf empirischen Daten visualisiert die Kampagne die weltweite Gletscherschmelze durch Reduktion des Weißanteils in den Flaggen von Ländern mit Gletschern. Ausstellungen, Anzeigen, Social Media Content sowie ein eigener AR-Filter halten die Aufmerksamkeit zu diesem Thema bis heute aufrecht. Die Jury lobte die innovative Idee, um Datenkomplexität zu visualisieren. "Die Daten sind hier so emotional dargestellt, dass sie jeden Menschen sehr stark berühren können."

Weitere beteiligte Unternehmen: Serviceplan, Moby Digg, Standardabweichung, Hyperinteractive

Media-Idee Werbung im öffentlichen Raum

OMD für Rewe: In MOoH We Trust

Rewe setzt nicht nur auf Siegel, sondern zeigte den Verbraucherinnen und Verbrauchern direkt auf Out-of-Home-Screens, was artgerechte Haltung und nachhaltige Produkte bedeuten. Einen Tag lang streamte Rewe in fünf-Minuten-Videos echte Kühe auf die OOH-Screens. So konnte Rewe zeigen, dass die Rewe Bio Produkte über die Anforderungen der EU-Gesetze für biologische Lebensmittel hinausgehen. Das Kuh-Streaming sollte Vertrauen durch glaubwürdige Kommunikation schaffen und sorgte für eine deutliche Zunahme beim Vertrauen in Rewe, bei der Qualitätswahrnehmung und der Kaufabsicht. "Außergewöhnlich und sehr authentisch, wie hier das Produkt an den Konsumenten gebracht wird", fand die Jury. "Diese langen OoH-Buchungen, um den Moment voll auszukosten, hat man so noch nicht gesehen."

Media-Idee Non-Profit

Mediaplus für Laut gegen Nazis e.V.: Sag es laut. Das macht den Unterschied

Am Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust startete Laut gegen Nazis eine crossmediale Kampagne, die dazu animiert laut zu werden. Mit Botschaften gegen Rassismus, die nur Sinn ergeben, wenn man sie laut ausspricht. Wie die Headline "Naht zieh´s raus!", die laut ausgesprochen "Nazis raus!" ergibt. Die Kampagne sollte zeigen, dass es nicht reicht, im Kopf gegen Nazis zu sein, denn rechter Hass ist wieder richtig laut geworden, online und offline. Ziel der Kampagne war es daher, die Mehrheit der Menschen zur Zivilcourage aufzurufen und sie zu ermutigen, laut gegen rechten Hass zu sein. Die Jury würdigte, dass es der Kampagne mit einer geschickten kreativen Mechanik gelingt, den Absender und dessen Botschaft bedingungslos zu inszenieren. "Ein gesellschaftlich relevantes Thema erlangt durch das laute Aussprechen wieder Gehör. Offline wie Online."

Weiteres beteiligtes Unternehmen: Serviceplan

Media-Agentur des Jahres

Mediaplus

Schon im vergangenen Jahr stellte Mediaplus einen Rekord auf und wurde als erste Agentur überhaupt zwei Mal hintereinander Mediaagentur des Jahres. Dieses Jahr setzt Mediaplus einen drauf und sichert sich das Tripple: Zum dritten Mal in Folge holt sich die Agentur den Award. Wie schon 2021 konnten sich die Agenturen selbst für die prestigeträchtige Auszeichnung bewerben und ihre Performance im vergangenen Jahr darstellen. Dabei spielte die wirtschaftliche Entwicklung eine Rolle, aber auch Neugeschäft, Innovationskraft, Best Cases, Corporate Social Responsibility, Mitarbeiterzufriedenheit, Kundenzufriedenheit, Nachwuchsförderung und Diversity. Für alle diese Kriterien vergaben die Jurymitglieder einzeln ihr Voting ab. Insgesamt erhielt Mediaplus auf diese Weise deutlich mehr Punkte als alle anderen Agenturen, sodass die Wahl für die Jury einfach war. "Das Ergebnis des Votings ist eindeutlig: Mediaplus liegt mit so großem Abstand vor, da kann es nur diesen Sieger geben."

Media-Strategie Regional

Masterplan Media für das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung: Niedersachsen. Impft. Klar

Die Impfkampagne sollte die gesamte niedersächsische Bevölkerung erreichen und daher multikulturell, divers und niedrigschwellig sein. In neun Sprachen kommunizierte die Kampagne den simplen Dreiklang "Impfen. Schützen. Testen" transportiert in einem 360-Grad Media-Mix. Digital wurde die Kampagne dynamisch ausgerichtet auf RKI-Zahlen und die lokalen OOH- und Ambient-Platzierungen orientierten sich an die individuellen Sprachschlüssel pro Gebiet. Denn zum Ende der Impfpriorisierung wussten viele Menschen, die durch klassische Informationsraster fallen, nicht konkret, wie und wo sie Impfangebote wahrgenommen konnten. Auch die Angebote für Schnelltests sollte die Kampagne den Menschen näherbringen. Ausschlaggebend für die Kampagnensteuerung war dabei die Entwicklung der Inzidenzen in den unterschiedlichen Kommunen. Die Jury würdige die Kampagne als "sehr ideenreich, sehr klug, sehr konsequent und sehr strategisch."

Weiteres beteiligtes Unternehmen: Kochstrasse - Agentur für Marken.

Media-Strategie National

OMD für McDonald's Deutschland: Good Morning, Germany!

Frühstück ist ein fester Bestandteil der deutschen Morgenroutine, doch das McDonalds‘ Frühstück haben die Konsumentinnen und Konsumenten dabei nicht so stark auf dem Schirm. Eine McDonald’s Marktforschung zeigte, dass das nicht am Preis oder an der Auswahl liegt, sondern am Qualitätsimage des Kaffee- und Frühstücksangebots. McDonald’s hatte daher das Ziel, die Kaffee-Qualitätswahrnehmung deutlich zu steigern, um letztendlich auch die Sales wieder nach vorne zu bringen.
Um die Menschen morgens positiv zu überraschen, stiegt zum Beispiel morgens bei zwei Riesenpostern in Berlin echter Dampf auf, um Lust auf Kaffee zu machen. Eingebettet in eine Kampagne entfaltet der Kaffee nicht nur in Berlin seine Wirkung. Nach sechs Wochen sagen 51 Prozent, dass McDonald’s sehr guten Kaffee hat. "Die Strategie ist sehr klar und straight auf den Punkt gebracht, was Targeting und Zielrguppe angeht. Die Hürde war groß, aber das Ergebnis war stark", so die Jury.

Weiteres beteiligtes Unternehmen: Scholz & Friends.

Media-Strategie International

Mindshare für die Deutsche Telekom: #wearefutureproof: from Gen Z for Gen Z

Die Telekom hat sich der Gen Z angenommen und ihre Zukunftspläne sichtbar gemacht. Herzstück der Kampagne ist ein Online Hub, auf dem junge Menschen Fragen beantworten konnten und dann entsprechend ihren eigenen Werten, Leidenschaften und Fähigkeiten individuelle Karrierewege aufgezeigt bekommen. In Online-Artikeln und Porträts stellt der Online-Hub verschiedene zukunftsfähige Berufe vor und leitet auch auf die Karriere-Seite der Deutschen Telekom weiter. So fängt die Kampagne gleichzeitig die Sorgen der jungen Zielgruppe zu ihrer Zukunft auf und positioniert sich als Vorreiter für Zukunftsperspektiven. Die Media-Strategie setzte auf eine starke Penetration und ein hohes Engagement der Zielgruppe mit der Telekom. Die Jury würdigt die Kampagne als am Puls der Zeit. "Sie vermittelt der durch die Krisen der letzten Jahre geschüttelten Zielgruppe einen positiven Blick auf ihren eigenen Lebensweg und positioniert die Marke subtil und doch aufmerksamkeitsstark als positiven Enabler für die Zukunft."

Weitere beteiligte Unternehmen: Saatchi & Saatchi, Emetriq, Pulse Advertising, Proud Robinson & Partners und Publicis Sapient.

Media-Persönlichkeit des Jahres

Susanne Grundmann

Susanne Grundmann

Höhepunkt des Abends war die Verleihung der Auszeichnung als Media-Persönlichkeit des Jahres. Frank Vogel, Geschäftsführer der Ad Alliance, hielt die Laudatio auf Susanne Grundmann, die kürzlich erst von der Deutschlandchefin der OMD Germany zur Verantwortlichen für globale Kunden der Omnicom Media Group Germany aufgestiegen ist. Susanne Grundmann stehe für eine neue, moderne Form der Führung, würdigte Vogel die Gewinnerin. Grundmann gilt als sehr nahbar, sie hat immer auch die einzelne Person im Blick und lässt, wenn ihr etwas wichtig ist, keinen Stein auf dem anderen. Dass sie innerhalb der OMG aufgestiegen ist, zeigt die Wertschätzung für ihren Führungsstil. Gleichzeitig gibt ihr der wirtschaftliche Erfolg recht. Sie hat mit der OMD wichtige Pitches wie Mercedes gewonnen, in den Rankings den Abstand der OMD auf Mediacom verringert und damit die Challenge um Platz eins angenommen.

Kons_Gründel_Schroeter

Moderator Wolfram Kons mit den W&V-Chefredakteur:innen Verena Gründel und Rolf Schröter


Franziska Mozart
Autor: Franziska Mozart

arbeitet als freie Journalistin für die W&V. Sie hat hier angefangen im Digital-Ressort, als es so etwas noch gab, weil Digital eigenständig gedacht wurde. Heute, wo irgendwie jedes Thema eine digitale Komponente hat, interessiert sie sich für neue Technologien und wie diese in ein Gesamtkonzept passen.