Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Schmutz-Attacke aufs neue Klapp-Samsung

Sand, Staub und Feuer – mit diesem Aggro-Test ist ein einschlägig bekannter Youtuber Samsungs neuem Klapp-Handy Galaxy Z Fold 4 zu Leibe gerückt. Dabei hat sich der Doppeldecker tapfer geschlagen.
© W&V

Schmutz-Attacke aufs neue Klapp-Samsung

Samsungs neues Klapp-Phone Galaxy Z Fold 4, das ab sofort auf dem Markt ist, bietet faszinierende Technik zu enorm hohen Preisen ab rund 1.600 Euro. In den Kosten inbegriffen sind nach wie vor Zweifel an der Langlebigkeit und Robustheit des Doppeldeckers. Nachdem die ersten Generationen teils große Probleme mit dem empfindlichen Klappmechanismus hatten, hat Samsung intensiv nachgearbeitet. Im neuen Ausdauer-Test von Youtuber JerryRigEverything, der eine regelrechte Schmutz-Attacke auf das Handy gestartet hat, schlägt sich das Fold 4 nun relativ tapfer und solide. So "unkaputtbar", wie Samsung verspricht, ist es aber nach wie vor nicht.

Achtung auf die Fingernägel!

Die Kratzfestigkeit des Front-Bildschirms bleibt auf der bekannten Mohs-Skala bei ordentlichen 6 von maximal 10 Punkten – trotz des Umstiegs aufs neue Gorilla-Glas Victus Plus. Das hat der Vorgänger Fold 3 ebenfalls schon geschafft, und bei diesem Wert liegt auch das iPhone 13. Das innere Doppel-Display aus Kunststoff schafft dagegen nur Mohs 2 bis 3. Deshalb mahnt Samsung auch, beim Bedienen auf die Fingernägel aufzupassen.

Bildschirm-Reparaturen werden günstiger

Über das Gelenk in der Mitte kann immer noch Staub und Schmutz ins Gerät eindringen – was in Jerry Rigs Aggro-Test mit Sand, Staub und Feuer zwar unschön aussieht, die Funktion aber nicht beeinträchtigt. Gut: Wenn das Fold 4 versehentlich kraftvoll in die falsche Richtung aufgeklappt wird, zerbricht es nicht, sondern hält die Bewegung aus. So robust und stabil wie ein normales Smartphone ist das Klapp-Samsung nach wie vor nicht. Aber Käufer müssen sich weniger Sorgen als früher um ihr teures Spielzeug machen. Und Bildschirm-Reparaturen sollen mit Samsungs CarePlus-Versicherung bald unter 100 Euro kosten.

Das sind die Themen von TechTäglich am 31. August 2022:

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach. 

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

Neueste Beiträge

Warenhauskrise
WuV Community Icon Galeria wieder insolvent. Warum das Warenhaus trotzdem nicht tot ist
Galeria ist zum vierten Mal seit 2020 insolvent. Doch moderne Handelskonzepte vor allem aus Asien zeigen: Große stationäre Flächen können hervorragend funktionieren, wenn sie echte Gründe für den Besuch liefern.
6 Minuten
Recommerce
WuV Community Icon Wie Händler dasselbe Produkt mehrfach zu Geld machen
Retouren und gebrauchte Produkte galten im Handel lange vor allem als Kostenfaktor. Inzwischen bauen Händler daraus neue Erlösmodelle, Kundenbindungsprogramme und zusätzliche Datenquellen. Tobias Göbbel von Accenture EMEA erklärt, wann sich Recommerce rechnet und warum der Restwert eines Produkts sogar zum Marken-KPI werden könnte.
9 Minuten
Markenarchitektur
WuV Community Icon Wie Körber aus 40 Marken eine globale Marke gemacht hat
Körber hat mehr als 40 Einzelmarken unter einer globalen Marke gebündelt. Marken- und Kommunikationschefin Henriette Viebig erklärt, wo Widerstände entstanden, was der Umbau gebracht hat und warum inzwischen auch KI-Systeme die Marke verstehen müssen.
7 Minuten

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige