Anzahl nachhaltiger Produkte soll sich verdoppeln

Trotz strenger Regeln soll die Anzahl nachhaltiger Artikel auf otto.de konsequent anwachsen, auf über eine Million bis 2025. Stand heute wäre Otto dann die Plattform mit dem größten nachhaltigen Sortiment Deutschlands. Aktuell sind auf otto.de rund 500.000 als nachhaltig gekennzeichnete Artikel verfügbar, die beispielsweise FSC- oder Blauer-Engel-zertifiziert sind.

Sämtliche Eigen- und Lizenzmarken von Otto sollen bis 2025 vollständig nachhaltig sein.

Sämtliche Eigen- und Lizenzmarken von Otto sollen bis 2025 vollständig nachhaltig sein.

Für eine längere Lebenszeit von Artikeln und Rohstoffen will Otto verstärkt auf kreislauffähige Lösungen, etwa Reparaturservices und zirkulär gestaltete Textilien setzen. Eine erste zirkuläre Modekollektion, die "Otto Circular Collection" war im vergangenen Frühjahr gestartet, 2023 kommt eine Nachfolgekollektion. Auch im Verpackungswesen erprobt Otto nach eigenen Angaben bereits kreislauffähige Lösungen: So beginnt im November 2022 ein Test mit vollständig biologisch abbaubaren Versandtüten, die Otto mit dem Hamburger Start-up Traceless in zweijähriger Forschungsarbeit entwickelt hat.

Biologisch abbaubare Versandtüten von Traceless.

Biologisch abbaubare Versandtüten von Traceless.

Um CO₂-Emissionen weiter zu senken, folgt Otto dem Dreiklang: Vermeiden, Reduzieren und übergangsweise Kompensieren. Das gilt für den Versandprozess ebenso wie für die IT, wo Otto den Ressourcenverbrauch von Daten weiter senken will – etwa mithilfe von Green-Coding-Initiativen und KI-Modellen, die deutlich weniger Daten und somit weniger Energie benötigen. Bis Mitte 2023 will Otto seine Klimaziele zudem auf wissenschaftlich basierte "Science Based Targets" ausrichten.

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Copyright: privat
Autor: Marina Rößer

Marina Rößer hat in München Politische Wissenschaften studiert, bevor sie ihre berufliche Laufbahn in einem Start-up begann und 2019 zu W&V stieß. Derzeit schreibt sie freiberuflich von überall aus der Welt, am liebsten in Asien, und interessiert sich besonders für Themen wie Nachhaltigkeit und Diversity.