Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Fluch-Verbots-Zone: Teams mit Schimpfwort-Filter

Hier wird nicht geflucht! Microsoft will Nutzerinnen und Nutzern seiner Teams-Software dabei helfen, saubere und politisch korrekte Chats abzuhalten. Dafür gibt es jetzt einen neuen Schimpfwort-Filter, der standardmäßig aktiviert ist.
© W&V

Fluch-Verbots-Zone: Teams mit Schimpfwort-Filter

Fluchen verboten! Videochats mit Microsofts vielgenutzter Teams-Software sollen sauberer und politisch korrekter werden. Dafür hat der US-Konzern jetzt mit dem jüngsten Softwareupdate einen Schimpfwort-Filter eingeführt. Microsoft spricht in seinem Blogeintrag von "Profanity filtering". Mit der neuen Funktion lassen sich "böse" Wörter in der automatischen Live-Untertitelung von Chats unterdrücken und ausblenden. Die Audioübertragung ist davon nicht betroffen und wird nicht "gepiept". Eine ähnliche Funktion gibt es bereits in den Chats, die viele Multiplayer-Spiele begleiten. Der Fluch-Verbots-Filter ist mit dem neuesten Teams-Update standardmäßig aktiviert.

Jeder Nutzer entscheidet selbst über den Filter

Wer das unzensierte Texttranskript lesen will, muss die Funktion also aktiv abschalten. Diese Entscheidung kann jeder Nutzer in den Einstellungen unter "Untertitel und Transkripte" für sich selbst treffen. Denn der Filter wird nicht zentral vom Administrator oder vom Veranstalter des Chats gesteuert. Zusätzlich verspricht Microsoft eine übersichtlichere Untertitelung mit drei statt wie bisher mit zwei Zeilen Text. Je nach Schriftgröße lassen sich sogar bis zu vier Zeilen anzeigen. Außerdem wird über den Untertiteln jeweils der Name der Sprecherin oder des Sprechers angezeigt. Die betreffenden Personen identifiziert Teams automatisch per Spracherkennung.

Das sind die Themen von TechTäglich am 3. Juli 2023:

Neueste Beiträge

Markenplattform „Simply Italian“
WuV Community Icon Mehr Lufthansa, betont italienisch: ITA Airways wirbt mit Sharon Stone
ITA Airways ersetzt den klassischen Hero-Film durch 15 modular einsetzbare Kurzspots mit Sharon Stone. Francesco Andrea Poletti, CCO von POPE Creative Studio, erklärt, warum die Kampagne mehrere Jahre funktionieren soll, welche Freiheiten die einzelnen Märkte erhalten und was die im Abspann genannten „AI Artists“ beigetragen haben.
5 Minuten
22. Sep 2026
Voice AI im Kundenservice
WuV Community Icon 500 Freiminuten: Sipgate will Voice AI in den Mittelstand bringen
Viele Unternehmen beschäftigen sich mit Voice AI, doch der breite Einsatz im Kundenservice kommt nur langsam voran. Sipgate will die Einstiegshürden mit einem Telefonagenten senken, der sich ohne Prompt-Wissen einrichten lässt und monatlich 500 kostenlose Gesprächsminuten bietet.
7 Minuten
22. Sep 2026
Vom D2C-Modell in den stationären Handel
WuV Community Icon Teveo-CEO Christopher Stahl: "Der Store ist beides: ein Geschäft und eine Markenbühne“
Teveo eröffnet Ende 2026 seinen ersten Flagship Store in Köln. CEO Christopher Stahl erklärt, weshalb die digital aufgebaute Sportswear-Marke jetzt in den stationären Handel investiert, welche neuen Kunden sie dort erreichen will und warum der Store trotz seiner Funktion als Markenbühne einen tragfähigen Business Case benötigt.
6 Minuten
22. Sep 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige