Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Zero-Rating-Aus! So entschädigen Telekom und Vodafone Kunden

"StreamOn" und "Vodafone Pass", die Datengeschenke der großen Provider, sind endgültig Geschichte. Doch Kundinnen und Kunden müssen bei der Stange gehalten werden. Telekom und Vodafone locken mit neuen Aktionen.
© W&V

Kunden der großen deutschen Provider, die bisher "Telekom Stream On" oder den "Vodafone Pass" gebucht hatten, sollten zum Monatsanfang ganz genau in ihre Verträge bzw. die Apps der Anbieter schauen. Seit 31. März ist das Zero-Rating endgültig Geschichte. Die Tarife ermöglichten jahrelang, bestimmte Dienste zu nutzen, ohne dafür das Datenvolumen des Mobilfunktarifs zu verbrauchen. Die Bundesnetzagentur hat das Angebot mittlerweile untersagt. Begründung: Verstoß gegen die Netzneutralität.

Doch wie hält man Kunden, die sich an die Vorteile der Zero-Rating-Tarife gewöhnt hatten, bei der Stange? Telekom-Kunden können sich jetzt über eine neue Gratis-Aktion des Konzerns freuen. Ab sofort lässt sich 90 Tage unbegrenztes Datenvolumen buchen. Das Geschenk wird in der MeinMagenta-App angeboten. Diese Anwendung ist für Kundinnen und Kunden kostenlos im App Store erhältlich. Alternativ lässt sich zum Einlösen des Geschenks auch die Seite pass.telekom.de aufrufen, um sich das kostenlose Datenvolumen zu sichern.

Der Deal gilt für alle Nummern, auch für die Family Card. Wer eine solche besitzt, muss sein Datengeschenk über den Hauptvertragspartner aktivieren lassen. Das Datengeschenk ist bis 31. Mai aktivierbar. Danach gilt es 90 Tage. Wer beim Datenvolumen auf die Sommer- und Urlaubs-Monate schielt, aktiviert das Geschenk einfach später.

Konkurrent Vodafone zeigt sich auch generös: Das Unternehmen bietet eine dauerhafte Erhöhung des im Vertrag inkludierten Volumens an. Dieses wird schon seit 31. März gewährt. So kommt man ran: Am besten achtet man auf die entsprechende Info-SMS, die Vodafone allen Berechtigten sendet. Das Extra-Datenvolumen fällt laut Vodafone je nach Tarif unterschiedlich hoch aus. Gut zu wissen: Wer bisher (zum Beispiel aus Unkenntnis) gar keinen "Vodafone Pass" aktiviert hatte, profitiert auch vom Gratis-Datenvolumen. Wer den Tarif allerdings wechselt, erhält kein Zusatz-Volumen. Dafür hat Vodafone aber bereits seit Mitte 2022 seine neuen GigaMobil-Tarife beim Datenvolumen nach oben angepasst.  

Das sind die Themen in TechTäglich am 5.4.2023:

Samsung-Werbeaktion: "Try Galaxy" auf dem iPhone

DFL: Streaming-Rechte fürs Auto

Do it yourself: Mini-Satellit aus Baumarkt-Teilen

Zero-Rating-Aus: So entschädigen Telekom und Vodafone Kunden

Musk baut Dogecoin-Logo bei Twitter ein

Neueste Beiträge

Gastbeitrag
WuV Community Icon CUI für Marken-Websites: Wie der Kundendialog zur neuen Benutzeroberfläche wird
Ein Chatfenster allein macht eine Marke noch nicht dialogfähig. In seinem Gastbeitrag erklärt Erik Wend, Geschäftsführer von wendweb, warum Conversational User Interfaces (CUI) die klassische Website verändern – und welche Voraussetzungen Unternehmen schaffen müssen, damit aus Navigation tatsächlich Kundendialog wird.
6 Minuten
Gaming-Marketing
WuV Community Icon Nicht Sponsor, sondern Teil des Spiels: Wie Das Handwerk Fortnite nutzt
Nach mehr als 350.000 Twitch-Zuschauern für sein Minecraft-Projekt und über 10.000 Android-Downloads für eine eigene App geht Das Handwerk nun auf Fortnite. Mike Schleiermacher von CarlNann erklärt, wann Marken im Gaming relevant werden und warum Reichweite und Spielzeit noch keinen Kommunikationserfolg belegen.
7 Minuten
28. Aug 2026
Qualität ≠ Wirkung
WuV Community Icon Wie Premiuminventar heute Wirkung beweisen kann
Premium-Publisher leben von dem Versprechen, mehr zu bieten als bloße Reichweite. Für Werbetreibende zählt heute aber insbesondere, ob sich dieser Qualitätsanspruch auch in Aufmerksamkeit, Markenwirkung und Performance-Daten niederschlägt. Im Interview erklärt Maik Rogge, COO & stellvertretender Geschäftsführer iq digital, wie sich journalistische Umfelder messen lassen, welche Publisher-Signale tatsächlich hilfreich sind und wo Programmatic, Contextual Targeting und KI an die Grenzen der Qualitätsversprechen stoßen. 
6 Minuten

Das könnte dich auch interessieren

Anzeige
Vom digitalen Schaufenster zum AI Sales Consultant: Wie KI die Website neu definiert
Warum Marken und Agenturen Websites jetzt vom Content-Kanal zum intelligenten Beratungsraum weiterentwickeln müssen.
7 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige