Vermarktung
Digital begehbar: Wie Flughäfen ihr Werbeinventar für Kunden erlebbar machen
Bei angenehmem Frühlingswetter geht es Richtung Flughafen, die Vorfreude steigt. Schon an der Zufahrt zum Wiener Airport springt die erste große Werbefläche ins Auge – mit Apfelstrudel und Kaffee, der Lust macht auf mehr. Weiter geht es Richtung Terminal, samt unübersehbarem Skyboard, riesigen Megabannern und schließlich, im Inneren des Gebäudes, zahlreichen Screens, Plakaten und anderen Werbeflächen, die Kunden mit ihren Botschaften belegen können.
Auf einen Blick sehen sie, welche Flächen der Flughafen für ihre Botschaften bietet – und das ganz ohne jemals in Wien gewesen zu sein. Denn wer sich heute für Flughafenwerbung interessiert, kann sich viele Standorte bereits digital ansehen – und damit vorab beurteilen, welche Fläche für die eigene Kampagne infrage kommt. Das ist nicht nur komfortabel: Gerade weil Werbeflächen an Flughäfen oft groß, räumlich komplex und in unterschiedliche Bereiche eingebettet sind, lässt sich ihre Wirkung digital teilweise sogar besser vermitteln als in einem klassischen Media-Kit.
Interaktives Modell, das die Airport City abbildet
In Wien gibt es deshalb ein interaktives Modell, das die gesamte Airport City sowie die Werbestandorte in den Außenbereichen, im Check-in, in der Ankunft und auf den Bahnebenen als digitaler Zwilling abbildet. Werbekunden und Agenturen können sich damit virtuell durch die Umgebung bewegen, die räumlichen Zusammenhänge erfassen und besser einschätzen, wie eine Werbeform tatsächlich im Umfeld wirkt. Mit einem Klick auf die entsprechende Werbeform gelangen Interessierte zu weiteren Informationen wie Zielgruppen, Belegungsdauer und Format – und können sich direkt an den richtigen Ansprechpartner wenden. „Besonders bei großen Flächen und Stelen im Außenbereich lassen sich Dimensionen und Umgebung anhand herkömmlicher Fotos nur schwer einschätzen“, erklärt Beatrice Cox-Riesenfelder, Head of Airport Media Wien. „Der Visual Twin erleichtert daher die Kampagnenplanung und macht die Standorte anschaulich erlebbar.“
Für die Umsetzung hat der Flughafen gemeinsam mit GPXIS hunderte Points of Interest mit einer 360-Grad-Kamera aufgenommen, in Matterport eingepflegt und um Produktinformationen ergänzt. Künftig sollen weitere Bereiche wie das VIP-Terminal, der Private Charter Flughafen, der Check-in-Bereich und der neue Terminalbereich T3 folgen.