Best Case
So erfolgreich macht Renault den Airport zum Schaufenster
Wer diesen Sommer am Flughafen Wien in der Ankunftshalle von Terminal 3 unterwegs war, bekam dort gleich zwei neue Renault-Modelle zu sehen: Anfang Juli präsentierte Renault Österreich in der Ankunftshalle den neuen Twingo E-Tech Electric, danach zeigte der Autohersteller für mehrere Wochen das Modell Alpine A390. Beide Fahrzeuge waren prominent und nicht zu übersehen platziert, dazu luden QR-Codes zu einem Gewinnspiel ein.
Für die Renault Group Austria war die Präsenz ein echter Mehrwert im Mediamix: „Der Flughafen Wien ist einer der meistfrequentierten Verkehrsknotenpunkte des Landes und erreicht täglich Tausende Österreicherinnen und Österreicher, sei es auf Geschäftsreisen, im Urlaub oder bei der Heimkehr“, sagt Ralf Benecke, Managing Director Renault Österreich. „Für die Renault Group bietet dieser Standort die Möglichkeit, mit einer relevanten und kaufkräftigen Zielgruppe in Kontakt zu treten und unsere Fahrzeuge in einem aufmerksamkeitsstarken Umfeld zu präsentieren.“ Das Besondere: Flughafenwerbung verbindet hohe Reichweiten mit einem hochwertigen Umfeld – und erreicht, so Benecke, Menschen in einer Situation, „in der sie offen für neue Eindrücke sind“.
Marken, die für moderne Mobilität stehen
Gerade für Marken, die für moderne Mobilität stehen, ein passendes Umfeld: „Mit der Präsenz in der Ankunftshalle schaffen wir einen direkten, emotionalen Erstkontakt mit vielen Menschen und ergänzen damit unsere klassischen und digitalen Kommunikationskanäle um ein aufmerksamkeitsstarkes Live-Erlebnis. Die Aktionen rund um den neuen Renault Twingo E-Tech Electric und die Alpine A390 haben genau diesen Anspruch erfüllt.“
Für Werbungtreibende ist der Flughafen ein einzigartiger Touchpoint: Hier treffen hohe Besucherfrequenz und ein vielfältiges Publikum auf ein Umfeld, das Marken viel Raum für Inszenierung bietet. Geschäftsreisende, Urlauber und Abholer bewegen sich durch denselben Raum und begegnen Werbung nicht nur auf Screens, sondern im physischen Raum.
Gerade bei Twingo war das ein relevantes Plus für die Präsenz von Renault: Hier sollte unter anderem der sympathische Auftritt, seine kompakten Abmessungen und der vollelektrische Antrieb des Fahrzeugs transportiert werden – Eigenschaften, die sich besonders gut direkt am Objekt vermitteln lassen. „Eine reine Werbebotschaft kann Interesse wecken, ein physisch ausgestelltes Fahrzeug schafft jedoch eine ganz andere Nähe und macht das Produkt greifbar und weckt Emotionen“, sagt Benecke.
Damit folgt die Aktivierung einem Prinzip, das für Marken mit erklärungsbedürftigen oder haptisch erfahrbaren Produkten besonders relevant ist: Die Werbefläche wird nicht nur zur Botschaft, sondern zum echten Touchpoint. Dass Renault die Präsenz nach dem Twingo mit der Alpine A390 fortsetzte, verlängerte diesen Kontakt zusätzlich. Und: Gleichzeitig konnte die Marke zwei sehr unterschiedliche Neuheiten nacheinander in demselben Umfeld inszenieren.
Von der Reichweite zum Lead
Zusätzlich führte ein QR-Code am Display zu einem Gewinnspiel, bei dem ein Twingo-Wochenende inklusive Thermenaufenthalt verlost wurde. Mit Erfolg: Innerhalb der zweiwöchigen Twingo-Aktion wurden knapp 2.000 österreichische Leads generiert.
Die Fahrzeuge waren der Blickfang, der QR-Code der Übergang in die digitale Kommunikation. „Durch die Kombination aus Produktinszenierung, Gewinnspiel und digitaler Interaktion über den QR-Code entstand ein Erlebnis, das weit über klassische Werbung hinausgeht“, sagt Benecke. Manchmal bis über die Wolken.