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Zehn Jahre statt 40 Tage: Warum Markenführung mehr Widerstand braucht
Die beiden bezeichnen sich als pain in the ass of the marketing industry. "Man kennt uns, weil wir allen da draußen widersprechen", sagt Mark Ritson über sich und seinen Kollegen Byron Sharp.
Oft genug kabbeln die beiden Werbegurus aber auch untereinander darüber, was im Marketing funktioniert und was nicht. Sie haben in den letzten drei Jahrzehnten unzählige Bücher und Artikel dazu veröffentlicht. Wer kennt nicht Byron Sharps Standardwerk "How Brands Grow" von 2010 oder Ritsons lehrreiche Beiträge in der britischen Marketing Week, die er bis heute veröffentlicht.
Im Grunde aber schätzen sie sich. Bei den Cannes Lions hatten Sharp, Director des Ehrenberg-Bass Institute an der Adelaide University in Australien, und Ritson, Gründer der Marketingakademie MiniMBA in London, "fünf Marketingwahrheiten" präsentiert, "auf die sie sich einigen konnten".
Ihre Thesen:
- Mentale Verfügbarkeit ist der Kern jeden Markenwachstums
- Distinctive Brand Assets sind der wichtigste Hebel dafür
- Konsistenz wirkt - auf Dauer
- Purpose ist kein Ersatz für Substanz
- Reichweite bleibt unverzichtbar
Über vier davon sollten Agentur-Manager konkreter nachdenken: