Studie
„DMEXCO Marketing Reality-Check“: Das KI-Paradox
Die Marketingbudgets deutscher Unternehmen sollen trotz verhaltener Wirtschaftserwartungen offenbar stabil bleiben: 39 Prozent der Marketing-Entscheider planen für die kommenden zwölf Monate mit gleichbleibenden Budgets, 29 Prozent rechnen mit steigenden Ausgaben, 26 Prozent gehen von sinkenden Budgets aus. Das zeigt der erstmals von DMEXCO und dem Meinungs- und Marktforschungsinstitut Civey durchgeführte „DMEXCO Marketing Reality-Check“. Die Studie, die künftig jährlich erscheint, soll Entwicklungen rund um Marketingbudgets, Kommunikationskanäle und den Einsatz von KI abbilden und zugleich die Perspektive der Verbraucher auf Werbung untersuchen.
Der wichtigste Investitionstreiber ist Technologie. 35 Prozent der Befragten nannten technologische Veränderungen wie Künstliche Intelligenz als Grund für ihre Investitionen ins digitale Marketing, fast genauso wichtig ist die Messbarkeit von Kampagnen (32 Prozent). Auch Wettbewerbsdruck, gesetzliche Regulierungen wie der Datenschutz und das Konsumklima spielen eine Rolle.