
Prognosen 2026: Messbar, vergleichbar, planbar: Darum gewinnt Streaming gegen TV
Streaming wird 2026 zur zentralen Bewegtbild-Infrastruktur. Lineares Fernsehen bleibt relevant – aber als Teil eines größeren Systems, nicht mehr als dessen Zentrum.
Streaming hat das Nutzerverhalten von Film- und Serienfans ebenso wie von Musikfreunden revolutioniert. Neue Player mischen den Markt auf, traditionelle Medienkanäle entwickeln konkurrenzfähige Konzepte – und Werber Strategien, um Nutzer punktgenau zu erreichen. Derzeit geben Unternehmen wie Spotify (Musik) und Netflix (Video on Demand) den Takt vor. VoD-Dienste erreichen bereits mehr als drei Viertel der deutschen Internetnutzer ab 14 Jahren, Musikstreaming nutzt knapp die Hälfte.

Streaming wird 2026 zur zentralen Bewegtbild-Infrastruktur. Lineares Fernsehen bleibt relevant – aber als Teil eines größeren Systems, nicht mehr als dessen Zentrum.

Die Herausforderungen für Marketer und Unternehmen werden auch im neuen Jahr nicht geringer. Meta-Manager Tino Krause im Interview über Automatisierung, Kreativität, neue Spielregeln im Marketing - und die rasant wachsende Rolle von KI.

Erstmals wird das exklusive Live-Inventar von MagentaTV programmatisch buchbar. Zur WM 2026 entsteht damit bei der Telekom ein neues Premium-CTV-Umfeld, das die Mediaplanung verändert und Marken vor neue Entscheidungen stellt.

Der Netflix-Deal treibt die Konzentration im TV- und Streaming-Markt weiter voran. Für Werbekunden bringt diese Entwicklung neue Herausforderungen: Bewegtbildplanung wird mehr denn je zur Portfolio-Entscheidung.

Die Streaming-Plattform von Warner Bros. Discovery wird auch ein werbefinanziertes Abo anbieten - erstmals im deutschsprachigen Raum. Für Netflix, Disney+ & Co. bedeutet das mehr Konkurrenz im Werbemarkt.

Ein neues BVDW-Whitepaper und ein IAB-Update definieren das Video-Ökosystem genauer. Dabei rückt mit „Accompanying Content“ ein Format in den Mittelpunkt, das zwischen Instream und Outstream liegt und im offenen Web neue Planungssicherheit schafft.

RTL reagiert auf das veränderte Mediennutzungsverhalten und konzentriert sich strategisch noch mehr auf seine Streamingplattform RTL+. Mit der veränderten Ausrichtung werden jedoch auch rund 600 Stellen gestrichen.

Ein Sender, zwei Marken: Sport1 für Sport-Content, Show1 für Entertainment. Das Logo wechselt je nach Programmfarbe. Während die Darts-WM bereits ein bewährter Reichweitenbringer ist, müssen sich die Reality-Formate erst noch beweisen. Werbungtreibende haben die Wahl. Aber die Frage bleibt: Zahlt sich der Spagat aus?

Die Werbebudgets bleiben knapp. 2026 schichten Marketer daher um und setzen verstärkt auf Streaming. Als wichtigsten Grund dafür nennen sie die Qualität des Werbeerlebnisses. Social, Online und Youtube punkten ebenfalls - überall, wo Bewegtbild drin ist, das mit Echtzeit-Analytics und modernen Targeting-Optionen einhergeht.

Paramount+ hat sich den Großteil der Übertragungsrechte für die Champions-League-Spiele ab 2027 gesichert. Warum man den jungen Streaminganbieter in Deutschland nicht unterschätzen sollte.

Auf der unBoxed 2025 zeigt Amazon Ads, wohin sich Werbung im Amazon-Kosmos bewegt: Daten, Kreation und Media verschmelzen zu einer automatisierten Plattform. Für Agenturen und Marken in Deutschland, die bei Amazon werben, bedeutet das mehr Effizienz, zugleich aber auch eine stärkere Bindung an das Amazon-Ökosystem.

Das Netflix-Abo mit Werbung, vor drei Jahren eingeführt, hat das Streaminggeschäft stark verändert: gute Akzeptanz beim Publikum, hoher Attention-Score. Im exklusiven W&V-Interview erklärt Susanne Aigner, wie sie den Werbeumsatz 2025 verdoppelt hat und welche neuen Formate und Metriken sie 2026 Marken bieten kann.

Der neue Stromberg-Kinofilm zeigt, wie Marken Teil einer Geschichte werden können, ohne krampfig zu wirken. Die Integration funktioniert, weil sie die Erzählwelt pointiert weiterdreht – nicht trotz, sondern wegen der kleinen Zumutungen. Stromberg-Autor Ralf Husmann und Banijay-Media-Chefin Ingrid Langheld über kreative Hoheit, Risikoakzeptanz und Shitstorm-Resilienz.

Beim TV-Gipfel der Medientage München diskutierten Sender und Plattformen, wie sie Kosten senken, ohne an Relevanz zu verlieren. Ihre Strategie: Im Kampf um Sichtbarkeit und Kunden braucht es weniger Beliebigkeit, dafür mehr Zusammenarbeit.

Nachdem MFE kürzlich die Mehrheit an ProSiebenSat.1 übernommen hat, wird der bisherige CEO Bert Habets mit sofortiger Wirkung abgelöst. Auch CFO Martin Mildner und COO Markus Breitenecker gehen.

Mit der Einführung werbefinanzierter Kinofilme positioniert sich Youtube als ernstzunehmende Konkurrenz zu klassischen TV-Sendern und Streamingdiensten. Für den deutschen Werbemarkt bedeutet das: Mehr Premium-Inventar, neue Zielgruppenansprache im Wohnzimmer und ein intensivierter Kampf um Werbebudgets.

Mit der Initiative "Are you TVable?" will das Martech-Unternehmen Taico den Zugang zu Connected TV vereinfachen – datenbasiert, KI-gestützt und transparent. Im Interview erklärt Co-Founder Alexander Ermisch, wie Streaming-Werbung planbarer wird, welche Rolle Agenturen behalten und warum CTV aus seiner Sicht bald das neue Leitmedium wird.

RTL bündelt Media-Beratung und -Einkauf bei EssenceMediacom. Weniger Schnittstellen, schnellere Tests, klarere Steuerung – vor allem mit Blick auf RTL+. Warum das mehr ist als ein Etatwechsel.

Die programmatische Handelsplattform Amy will ein neues Spielfeld für datenbasierte Kampagnenplanung schaffen, das klassische Radio mit den Vorteilen digitaler Buchung verbindet. Audioscale-CEO Andreas Schilling erklärt, wie das funktioniert.

Amazon Ads wird zum Zugangstor für Netflix-Werbung: Ab Q4 2025 lässt sich Inventar programmatisch über die Amazon DSP buchen. Das verändert Planung, Datenstrategie und Messung und bündelt Budgets.

Eine neue Studie des Verbands Privater Medien Vaunet zeigt: Paid-VoD und Pay-TV wachsen weiter, während digitale Bewegtbildwerbung überdurchschnittlich zulegt. Für Marken eröffnen sich daraus neue strategische Ansätze.

Smart TVs verändern die Mediennutzung. Unsere Studie zeigt, wie Sie Zielgruppen effektiv erreichen – mit Insights über Nutzungstrends, Werbewahrnehmung und Engagement.

Amazon Ads startet pünktlich zur Champions-League-Saison bei Prime Video mit neuen Tools wie interaktiven Spots, Remarketing und Third-Party-Messungen. Welche strategische Rolle das für Marken spielt, erklärt Nils Gräf, Managing Director Amazon Ads Germany, im Gespräch.

Der Fernseher wird längst nicht mehr einfach eingeschaltet – er wird durchsucht. Der Homescreen hat sich zum zentralen Startpunkt der TV-Nutzung entwickelt. Für Marken öffnet das ein neues Werbefenster, das bisher oft übersehen wurde. Im Gespräch mit W&V erklärt Christian Russ von Samsung Ads, warum dieser "Entdeckungsmodus" für Werbung so spannend ist und was das für den Werbemarkt bedeutet.