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Lesedauer 4 Min.

Großartige Impulse: Das waren die Design Business Days 2024

Die Design Business Days 2024 sind vorbei: Zwei Tage voller inspirierender Keynotes, Breakout-Sessions und guter Gespräche. Unsere Highlights zum Nachlesen.
Anne Kaiser, Page, und Conrad Breyer, W&V, moderieren die Design Business Days
Anne Kaiser, Page, und Conrad Breyer, W&V, moderieren die Design Business Days
© Patrizio Demetri

Gute Stimmung im Hamburger Emporio schon von der ersten Minute an: wir sind am 11. September mit einem Business Lunch und atemberaubender Aussicht über Hamburg in die zweite Edition der Design Business Days gestartet und haben gemeinsam zwei inspirierende Tage erlebt.

Community & Networking im Fokus

Mit rund 300 Teilnehmer:innen, über 25 Speaker:innen und verschiedensten Marken im Publikum und auf der Bühne sind wir dieses Jahr noch einmal gewachsen und haben bereits viel von eurem Feedback aus 2023 einfließen lassen.

Allem voran: mehr Zeit für Fragen, Community und Networking in den Pausen, beim Lunch oder beim Abendevent an Tag 1.
Mit dabei waren natürlich unsere Speaker:innen, Kolleg:innen aus den Redaktionen von W&V und Page und diverse spannende Vertreter:innen von Agenturen wie der Peter Schmidt Group über Plan Net und BECC bis hin zu Syzygy.

Was wir mitnehmen? Die herzliche Atmosphäre, die fachliche Kompetenz und die kritische Selbstreflexion in der Community – im Networking und in der Interaktion mit unseren Speaker:innen auf der Bühne.

Tag 1: Exploring Design – AI, Sustainability & Innovation

Nach dem Business Lunch ging es direkt los mit dem ersten Konferenzteil der DBD 24. Am ersten Tag widmete sich das Programm vor allem den technischen Neuerungen und Zukunftsvisionen in der Branche.

Creative Coder Andreas Refsgaard nahm uns gleich zu Beginn die Angst vor künstlicher Intelligenz mit Memes, einem KI-komponierten Song und viel Humor. Wir nehmen mit: Computer sprechen eine eigene Sprache, und wenn wir wirklich Neues mit ihnen schaffen wollen, müssen wir lernen, wann es diese Sprache zu sprechen gilt, und wann wir bewusst damit brechen müssen.
Menschliche Bedürfnisse lassen sich nämlich oft nicht aus Zahlen ablesen oder mit KI-generiertem Design ansprechen. Gute User Experience etwa muss das Herz ansprechen, so Katsche Platz von Plan.Net.

Und Thorsten Jonas erinnerte in seiner Breakout Session daran, dass meistens die Details das Gesamtbild und die langfristige Auswirkung des Designs ausmachen.

Mut machte uns zum Abschluss noch einmal Leif Geuder von BECC, der über die Vergangenheit und Zukunft starker Marken sprach und damit die Bühne für unser Abschlusspanel bereitete, in dem Svetlana Jakel, Thorsten Jonas und Mattes Schrader über die ethischen Herausforderungen und gestalterischen Chancen neuer Technologien diskutierten.

Das Abschlusspanel an Tag 1 beschäftigte sich mit dem ethischen Umgang mit neuen Technologien. Mit dabei: Svetlana Jakel, Thorsten Jonas und Mattes Schrader. © Patrizio Demetri

Tag 2: Designing Business – Strategy, Brand Building & Society

"Designer:innen können Probleme emotional und kognitiv greifbar machen und dann den Mut geben, neue Zukünfte zu entwickeln." Mit diesem Satz und vielen inspirierenden Casebeispielen stimmte uns Service Design Professorin Birgit Mager auf den zweiten Konferenztag ein.

Sie machte damit den Auftakt für ein buntes Programm aus Business Cases, sozial orientierten Projekten und Diskussionen.
Von Monotypes Spike Spondike, die zeigte, wie Schrift Vertrauen wecken kann, über die Business Cases von Peter Schmidt und Eon oder Medac und Ligalux bis hin zum Überraschungsauftritt der Gen Z Agentur Max&Doris.

Susanne Junglas von Denkwerk und Alexander Otto nehmen uns mit in ihre Methode des Business Modelling mit KI © Patrizio Demetri

Im Abschlusspanel diskutierten wir intensiv mit DDC Vorstand Dara Sepheri und DBD-Wiederholungsgästen Silke Bochat und Designforscher Jan-Erik Baars über die künftige Rolle von Design und seinem Wert für Gesellschaft und Unternehmen.

Unser Key Learning: wir erleben gerade eine der größten Disruptionen der Designbranche überhaupt – und die wirft zahllose Fragen auf, die wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten können.

Doch darin liegt nicht nur die Chance zur Reflexion, sondern auch das Potenzial, nachhaltig etwas zu verändern und Design als entscheidenden Faktor zur Lösung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Probleme zu etablieren.

Und es ist genau dieser Veränderungswille, der die Designcommunity auszeichnet – wir sind unglaublich stolz und dankbar, dass wir und mit euch weiterentwickeln dürfen und sind gespannt, was im nächsten Jahr auf uns zukommt.

Danke an unsere großartigen Partner:innen, die auf der Bühne und in der Expo Area ihre Expertise geteilt haben!

Ausblick: Design Business Days 2025

Wie geht es jetzt weiter? Mit der nächsten Edition der DBD im Herbst 2025! Ein genaues Datum oder Early Bird Tickets gibt es noch nicht – wir analysieren erst einmal das Feedback aus diesem Jahr, stellen Themen zusammen und beginnen dann mit der Planung.

Dabei brauchen wir eure Hilfe. Bei den DBD selbst haben wir bereits nach eurem Feedback gefragt, doch um wirklich ein Stimmungsbild aus der Community zu bekommen, brauchen wir mehr Input.

Schenkt uns also noch einmal drei Minuten eurer Zeit und füllt unser Feedbackformular aus.

Zum Feedbackformular

Bleibt uns nur noch, Danke zu sagen: Danke für zwei großartige Tage. Danke für die tollen Diskussionen. An unsere Speaker:innen und Sponsor:innen, an das DBD-Eventteam und an euch.

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