Neustart für JvM TECH
Max Lederer: "Ich will diese Marke so groß machen wie Jung von Matt"
Um es gleich vorwegzunehmen: Jung von Matt TECH war nie weg. Ein erster Ableger entstand 2017/018, als die Hamburger:innen die Kreativagentur Jung von Matt Alster und den Digitalableger Jung von Matt Next zusammenlegten. Die Expert:innen für Frontend, Commerce, Plattformen und Websites wurden damals - um es kurz zu machen - als TECH ausgegründet; der Rest ging in der Kreativagentur Jung von Matt Next Alster auf, heute Jung von Matt Hamburg.
Parallel bestanden kleinere Digital- und Tech-Inseln über die ganze Agenturgruppe verteilt fort: Jung von Matt Neckar in Stuttgart zum Beispiel hatte ein eigenes Experience- und Programmier-Team, das vor Ort Kampagnen begleitete. 2022 entstand Jung von Matt Creators in Hamburg und München; in der Unit verschmolzen das Daten-Studio Jung von Matt Flow und die auf Marketing-Automation und -Transformation spezialisierte Agentur 7 Seas.
Das alles legen die Hamburger:innen nun in einer GmbH zusammen: der Jung von Matt TECH. Zu der 100-köpfigen Agentur gehören also neben den genannten Techies aus Hamburg die Leute von Creators in München - das Hamburger Büro wurde im Oktober 2025 geschlossen - sowie das Team aus Stuttgart. Eine enge Zusammenarbeit, wenn auch keine gesellschaftsrechtliche Verflechtung, gibt es mit Jung von Matt Tech in Zürich und Ho-Chi-Minh-Stadt. Laut Handelsregister erfolgte die Verschmelzung schon im März dieses Jahres.
Die Vision: Jung von Matt 2030
Jung von Matt TECH positioniert sich als Technologiepartner für CMOs und Unternehmen, die Marke und Technologie nicht länger getrennt voneinander denken wollen. Sie agiert erstmals gruppenübergreifend.
Das Ganze ist Teil einer größeren Zukunftsstrategie, die sich Jung von Matt gegeben hat: "Jung von Matt 2030" heißt sie. Nachdem die Agentur eine Unternehmensberatung im Haus hatte, war klar: Es sollte eine große Kreativ- und eine große Technologiemarke entstehen.