Die renommierte Kreativagentur reicht künftig jedes Jahr bei Awards ein, dafür wählt es diese spitzer aus. Gesetzt bleiben die großen drei: Cannes, ADC und Effie. Alle weiteren ordnen sich der aktuellen Business-Strategie unter.
Viele exekutive Leistungen werden automatisiert oder wandern in Unternehmen zurück. Agenturen, die überleben wollen, müssen künftig Werte schaffen, findet Fabian Roser, Mitgründer und Geschäftsführer von Superspring in Hamburg.
Die ehemaligen Ogilvy-Manager Leonie Schüssler und Siyamak Jung sowie Niels Verlemann wollen beweisen, dass Agenturen mehr können als Werbung. Die Idee ist nicht neu, aber sie kommt zur rechten Zeit.
Die neue ADC-Kategorie "Creative Impact" stößt auf Widerstand. Doch in der Krise zählt nur Wirkung: CMOs müssen sich auf belastbare Proof Points verlassen können. Wenn Agenturen die liefern können, stärken sie Marken und letztlich ihre eigene Position.
Sie war einst Großbritanniens renommierteste Kreativagentur, bis AMV BBDO erste Etats verlor. Xavier Rees ist angetreten, das zu ändern. Seit 2024 baut der neue CEO die AMV Group um. Sein Motto: Rückbesinnung auf das Erbe. Restrukturierung und Kulturwandel zeigen erste Erfolge.
Vor wenigen Tagen hat der ADC die Kategorie "Creative Impact" neu eingeführt. In der Branche sorgt der Schritt teilweise für Unmut. Sebastian Wolf, Professor für Werbung und Strategische Markenführung an der Hochschule der Medien Stuttgart, erklärt aus seiner Sicht, was daran falsch ist.
Der Art Directors Club für Deutschland führt in seinem Wettbewerb eine Kategorie für Creative Impact ein. Damit will der Kreativclub in wirtschaftlich angespannten Zeiten beweisen, dass Werbung wirkt. Zum Saisonauftakt stellt der ADC weitere Neuerungen vor.
Alle spekulieren über das Schicksal von DDB. Ob die ikonische Agenturmarke aber tatsächlich mit der Übernahme von IPG durch Omnicom vom Markt verschwindet, ist längst nicht ausgemacht. Andere Lösungen drängen sich auf, aber nicht unbedingt gute.
Dass im Performance Marketing keine Arbeit je den Finalistenstatus beim Effie erreicht, ärgert Sven Beckmann, CEO von Ambition Performance. Er glaubt, dass wir die falschen KPIs messen und Performance nicht als strategischen Hebel für den Geschäftserfolg begreifen.
Mit Hanna Oberrenner holt Zeichen & Wunder eine erfahrene Strategin in die Geschäftsführung. Im Gespräch mit W&V erklärt sie, wie die Agentur Beratung, Design und KI künftig verzahnt und warum das kein Bruch mit der eigenen DNA ist.