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Die stärksten Modemarken Deutschlands

Zwölf Modelabels wurden von Mafo.de beim aktuellen Brand-Feel-Ranking auf die Probe gestellt. Getestet wurden sie im Hinblick auf ihre Markenstärke und Marktpositionierung sowie typische Aspekte und luxuriöse Anmutung.
© W&V

Zwölf Modelabels wurden von Mafo.de beim aktuellen Brand-Feel-Ranking auf die Probe gestellt. Getestet wurden sie im Hinblick auf ihre Markenstärke und Marktpositionierung sowie typische Aspekte und luxuriöse Anmutung. Das Siegertrio ist das gleiche wie letztes Jahr: Hugo Boss, Giorgio Armani und Tommy Hilfiger. Letzter im Ranking ist Marc Cain.

Hugo Boss macht seinem Namen alle Ehre und verweist die Konkurrenz auf die Plätze. Das deutsche Modelabel kann eine fast hundertprozentige Bekanntheit vorweisen, die – gemeinsam mit Armani – höchste Differenzierungsstärke, einen speziellen Claim und das beste Markenbild. Im gesamten Ranking wirkt kein anderes Modelabel im Vergleich so attraktiv, modern und qualitätsvoll.  

Der zweite Sieger ist - was Luxus betrifft sogar unangefochten - Giorgio Armani, zumindest im Mafo.de-Ranking. Armani ist enorm bekannt, verfügt über das nach Boss beste Image und vermittelt edle und von Tradition geprägte teure Qualität.

Dritter im Bunde ist Tommy Hilfiger. Das jugendliche Erscheinungsbild des Labels drückt sich in Top-Werten bei Dynamik, Modernität und Unkompliziertheit aus. So ist es nur konsequent, dass Tommy Hilfiger nicht gerade für Luxus steht.

Auf die drei Sieger folgen Joop und Marco O'Polo. Die deutsche Modemarke Joop hat bei Bekanntheit und Uniqueness keine Defizite, dafür aber nur ein mäßiges Image. Joop transportiert zwar Luxus, aber dafür, laut Ranking, überhaupt keine Natürlichkeit. Marc O'Polo beeindruckt mit einem hohen Bekanntheitsgrad und einer guten Differenzierungsstärke. Das Image ist hingegen schwächer, insbesondere was Innovation und Modernität betrifft.     

Dahinter folgt Ralph Lauren. Lauren kann sich so gut wie Marco O'Polo von anderen Modemarken abgrenzen und wirkt sogar deutlich luxuriöser. Dafür sind die Werte bei Ehrlichkeit, Natürlichkeit und Vertrauenswürdigkeit schlechter.

Strellson: Von den Befragten bekommt das Label ein gutes Image attestiert. Besonders die Kennwerte bei Ehrlichkeit, Natürlichkeit und Unkompliziertheit sprechen für sich.

Windsor belegt den siebten Platz und hat sowohl ein markantes Markenbild als auch einen guten Claim ("The perfect moment"). Das Unternehmen gilt als luxuriöse und traditionsreiche Qualitätsmarke, die allerdings mit geringeren Bekanntheitswerten kämpfen muss.

Baldessarini/Cinque/Drykorn liegen ex equo auf Platz neun: Vor allem der Slogan ist schuld an der Platzierung von Baldessarini im Ranking. Da hilft auch das gute Image nicht weiter, das respektable Werte bei Luxus und Sympathie aufweist. Im Übrigen ist Baldessarini noch unbekannter als Cinque, das zwar gleich gute Image-Werte zu bieten hat, aber differenzierungsschwächer ist. Drykorn ist die unbekannteste und differenzierungsschwächste aller getesteten Modemarken.

Marc Cain ist auf dem letzten Platz. Dem Ranking-Verlierer fehlt es an Bekanntheit, Einzigartigkeit und aussagekräftigen Image-Attributen. Zu wenig, um sich gegenüber der Konkurrenz besser in Szene zu setzen.

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