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Lesedauer 3 Min.

Pepsi löst Rätsel um geheimnisvollen Satelliten

Seit Jahrzehnten ranken sich Verschwörungstheorien um den "Black-Knight-Satelliten", ein erdumkreisendes, geheimnisvolles Flugobjekt. Pepsi will das Geheimnis nun gelüftet haben und veröffentlicht den Trailer zum Kurzfilm "Black Knight Decoded".
© W&V

Bereits 1899 soll der Physiker Nikola Tesla den Black-Knight-Satelliten entdeckt haben. Seither ranken sich Verschwörungstheorien um das erdumkreisende, geheimnisvolle Flugobjekt. Getränkehersteller Pepsi will das Geheimnis nun gelüftet haben und veröffentlicht einen Trailer zum Kurzfilm "Black Knight Decoded". Am 17. November 2015 wird das Branded-Entertainment-Werk weltweit gezeigt.

Die Geschichte handelt von einem Vater und seiner Tochter, die gemeinsam versuchen, die Radiosignale des "Black-Knight-Satelliten" zu entschlüsseln. Sie werden in ihrem Wettlauf gegen die Zeit und die Regierung von Communities in der ganzen Welt unterstützt. Im Film spielen David Oyelowo ("Selma"), Kinderstar Layla Crawford, Freida Pinto ("Slumdog Millionaire") sowie Usher mit. Außerdem sind Fans aus elf Ländern dabei. Der Kurzfilm wird auf Social Media von der Pepsi-Challenge #BlackKnightDecoded begleitet. Dabei müssen Fans unter anderem Binärcodes entschlüsseln. 

Begonnen hat die Challenge auf dem Twitteraccount von Pepsi India, als ein handgeschriebener, kryptischer Brief veröffentlicht wurde.

Darin bittet der Verfasser den User um Mithilfe und fordert ihn auf, dem "Blue Trail" zu folgen, einem eigens für die Challenge angelegten Twitteraccount, der seine Follower mit rätselhaften Tipps auf eine digitale Schnitzeljagd mitnimmt. Wer an einer Stelle nicht weiterkam, konnte Pepsi India um Hilfe antwittern.

Pepsi greift mit der Story eine alte Verschwörungstheorie auf, die behauptet, der geheimnisvolle Satellit umkreise bereits seit 13.000 Jahren die Erde. Nachdem die Amerikaner zunächst glaubten, es sei ein Spionage-Satellit der Sowjetunion, mutmaßten Ufologen, Außeriridische würden über den "Black-Knight-Satelliten" Kontakt mit der Menschheit aufnehmen wollen. Dann kamen Gerüchte auf, "Black -Knight" sei ein ausgestoßener, verloren gegangener US-Satellit.

Inzwischen gibt es eine plausiblere Erklärung für dieses Mysterium: Angeblich ging bei Außenbord-Arbeiten an der Internationalen Raumstation (ISS) im Jahr 1998 eine Isolationsmatte verloren, die von den Astronauten bei Verkabelungsarbeiten an einem ISS-Modul abgenommen wurde.

Dieser Erklärung schließen sich auch südamerikanische UFO-Forscher an. Sie hatten ein Modell des betreffenden Elements nachgebaut, 3D-Animationen erstellt und entsprechende Vergleiche mit einem NASA-Video durchgeführt, wobei sie dem vermeintlichen Satelliten eine große Ähnlichkeit attestierten. Sie betonten aber auch, dass sich nicht alle Aufnahmen aus NASA-Archiven erklären ließen. Auf der einen Seite soll die Matte schwarz gewesen sein, auf der anderen silberfarben. Da das Objekt aber auf allen Fotos immer nur schwarz ist, wurden die Bilder erneut zu einem beliebten Thema von Verschwörungstheoretikern.

Produziert wurde der Film von den Pepsi Studios in Kooperation mit der Levity Entertainment Group. Ein Großteil der Bilder aus dem All wurden mit der UrtheCast-Kamera der ISS aufgenommen. 

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