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Lesedauer 3 Min.

15 Kilo Hüftgold: Schmuggler mit 306 CPUs vom Zoll gefasst

Prozessoren sind Mangelware. Sie bringen richtig Cash. Daher versuchen Schmuggler vor allem im Grenzgebiet des Produktionslandes China, hochbegehrte Ware zu schmuggeln. Dieser neue Fall ist der bisher spektakulärste.
© W&V

In China wurde ein Schmuggler vom Zoll aufgehalten. Sein "Gepäck"? Extrem merkwürdig.  

In dem Land kommt es häufig vor, dass Schmuggler versuchen, PC-Komponenten heimlich über die Grenze zu bringen. Sie sind Mangelware und bringen richtig Cash. Immer mal wieder werden die Gangster dabei aber ertappt. Erst in der letzten Woche verhaftete die chinesische Polizei einen Mann, der eine Großladung SSDs schmuggeln wollte. Abgeschreckt hat das andere Kriminelle offenbar nicht...

Nun wurde ein weiterer Fall bekannt. Und dieser Vorgang ist ob der Menge der Schmuggelware im Vergleich zu den vielen kleineren Vergehen spektakulär. Genutzt werden sollte eine beliebte Methode: Die Kriminellen kleben sich die Produkte an den Körper. 

Der Täter wollte gleich 306 Prozessoren aus Macau nach China schmuggeln. Er wurde vom Zoll im Hafen von Qingmao gestoppt. Der Gürtel kam den Beamten doch reichlich auffällig vor: "Er ging auf den Zoll in einer abnormen Haltung zu", erklärte ein Zollmitarbeiter nach dem Fund. Auch an seinen Beinen soll er CPUs mit Klebebändern befestigt haben. Sein Hemd hatte Übergröße. Trotzdem flog er auf...

Eine CPU wog 50 Gramm, berichtet das chinesische Online-Portal People Daily. Insgesamt transportierte der Schmuggler damit 15 Kilo um seine Hüfte. So viel hat manch einer höchstens an Bauchspeck – Stichwort Hüftgold!

Nicht bekannt ist, um welche Modelle und welchen Wert es sich handelt. Auf herangezoomten Polizei-Fotos ist aber laut dem Report erkennbar, dass es sich wohl um CPUs der AMD Ryzen 7000-Serie handelt. Auf jeden Fall ist klar: Der Täter sitzt jetzt in Haft. Da konnten die 306 CPUs noch so gut an seiner Hüfte haften...

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