Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Apple-Bildschirmzeit mit Bug: Kinder tricksen Eltern aus

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V: Heute mit dem Bug bei der Apple-Bildschirmzeit, mit dem Kids Eltern austricksen, und mit dem neuen Streamingdienst der NASA.
© W&V

Kinder, Kinder – da haben die Kids bestimmt ihren Spaß. Und die Eltern gucken komisch…

Mit dem Bildschirmzeit-Feature können Eltern Kinder auf Apple-Geräten die Zeit vorm iPhone oder iPad limitieren. Das Dumme aus Sicht der Großen: Die Kleinen können deutlich länger vor dem Screen hocken als die Eltern es eingestellt haben. Möglich macht das ein großer Bug, den das Wall Street Journal entdeckt hat: Bestimmte Bildschirmzeit-Limits, die über das Family-Sharing-System eingepflegt wurden, haben die Geräte nicht korrekt gespeichert.

Die Bildschirmzeit wird im Hintergrund zurückgesetzt, Kinder freuen sich, Eltern wundern sich. Nutzer berichten, sie hätten dreimal die Einstellungen für die "Auszeit" festgelegt, bevor das Bildschirm-Limit ordnungsgemäß gespeichert wurde.

Apple erklärte zunächst, der Fehler sei mit iOS 16.5 behoben worden, musste dann aber zurückrudern. Auch in der neuen Beta von iOS 17 (ab Herbst für alle User verfügbar) macht sich der Bug bemerkbar. Das Unternehmen bestätigte, es werde nun erneut an einem Bugfix gearbeitet: "Wir sind uns bewusst, dass bei einigen Benutzern möglicherweise ein Problem auftritt, bei dem die Bildschirmzeiteinstellungen unerwartet zurückgesetzt werden. Wir nehmen diese Berichte sehr ernst und werden Aktualisierungen vornehmen, um die Situation zu verbessern, und werden dies auch weiterhin tun."

Bis dahin können alle Kinder, deren Eltern den Bug nicht bemerken, länger als vorgesehen mit dem iPhone oder dem iPad interagieren. Alle Infos zur Kindersicherung und Bildschirmzeit findest du auf den Support-Seiten von Apple.

Das sind die Themen in TechTäglich am 1.8.2023:

Apple-Bildschirmzeit: Kinder können Eltern austricksen

NASA startet Streaming-Dienst

Ring-Kampf zwischen Samsung und Apple

Billie Eilish reduziert Treibhausgas-Belastung durch Live-Musik

Microsoft macht Xbox zur Playstation

Neueste Beiträge

Werbung in KI-Anwendungen
WuV Community Icon Warum ChatGPT Ads für Werbetreibende noch eine Blackbox sind
Agenturchef Hans Ratzmann testet ChatGPT Ads für Kunden und für seine Agentur. Im W&V-Interview erklärt er, was ihm bei der Steuerung fehlt und welche Aufgaben gesponserte KI-Agenten künftig übernehmen könnten.
7 Minuten
12. Okt 2026
Twilio-Befragung
WuV Community Icon Was Kunden am KI-Service schätzen und was sie daran stört
Die meisten Unternehmen glauben, ihre Kunden seien mit dem KI-Service zufrieden. Eine Twilio-Befragung fällt dagegen ernüchternder aus. Dabei schätzen Verbraucher durchaus, was die Bots ihnen schon abnehmen.
5 Minuten
12. Okt 2026
Neue Markenplattform
WuV Community Icon Was hinter Lieferandos Wechsel zum neuen Werbespruch steckt
Mit „Bleib einfach im Moment“ verändert Lieferando seinen Markenauftritt. Gegenüber W&V erklärt das Unternehmen, was aus „Hör ich da Lieferando?“ wird und wie es künftig andere Lieferungen bewirbt.
4 Minuten
12. Okt 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige