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Apple-Brille: Wenn der Träger gegen die Wand rennt…

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit den letzten Hürden vor Apples VR-Präsentation und mit der Brillen-Überraschung von Mark Zuckerberg.
© W&V

Apple-Brille: Wenn der Träger gegen die Wand rennt…

Wenn Tim Cook am Montagabend (5. Juni, 19 Uhr deutscher Zeit) Apples erste VR-Datenbrille zur Welt bringt – dann bedeutet das nicht, dass die Gerätschaft mit dem mutmaßlichen Namen "Reality Pro" zwei Wochen später im Regal liegt. Der Verkaufsstart wird erst fürs vierte Quartal 2023 erwartet. Und momentan haben Apples chinesische Auftragsfertiger laut letzter Informationen auch noch erhebliche Probleme mit dem kurvigen Design der "Reality Pro" sowie mit der ungewöhnlich leichten und schlanken Bauweise. Darüber berichtet The Information.

Kaum dicker als ein iPhone

So soll das VR-Headset trotz geschlossenem Skibrillen-Design sowie mehr als einem Dutzend Kameras und Sensoren kaum dicker sein als ein iPhone. Und weil sich die 3.000-Dollar-Brille eng an der Kopfform orientiert, muss erstmals in der Apple-Geschichte ein geschwungenes Motherboard produziert werden. Weitere Herausforderung, vor der die Apple-Designer standen und stehen: Gebogenes Glas ist naturgemäß bruchempfindlicher als die glatte Oberfläche eines iPhones – was passiert, wenn der Träger in seiner VR-Euphorie gegen eine Wand oder gegen Möbel läuft?

Das Problem mit den Supernasen

Hier soll neben extrem hartem Gorilla-Glas eine besonders stabile Konstruktion mit Aluminium-Rahmen und sogar Kohlefaser die Lösung sein. Wie Apple die Probleme mit ungewöhnlichen Gesichts-, Nasen- und Augenformen löst, ist bisher noch nicht bekannt. Aber vielleicht hat Tim Cook am Montagabend auch darauf eine Antwort. Ob die vielen Herausforderungen den Verkaufsstart Ende 2023 gefährden könnten, ist bisher noch nicht klar.

Das sind die Themen von TechTäglich am 2. Juni 2023:

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