Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Apple-Brille: Wenn der Träger gegen die Wand rennt…

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit den letzten Hürden vor Apples VR-Präsentation und mit der Brillen-Überraschung von Mark Zuckerberg.
© W&V

Apple-Brille: Wenn der Träger gegen die Wand rennt…

Wenn Tim Cook am Montagabend (5. Juni, 19 Uhr deutscher Zeit) Apples erste VR-Datenbrille zur Welt bringt – dann bedeutet das nicht, dass die Gerätschaft mit dem mutmaßlichen Namen "Reality Pro" zwei Wochen später im Regal liegt. Der Verkaufsstart wird erst fürs vierte Quartal 2023 erwartet. Und momentan haben Apples chinesische Auftragsfertiger laut letzter Informationen auch noch erhebliche Probleme mit dem kurvigen Design der "Reality Pro" sowie mit der ungewöhnlich leichten und schlanken Bauweise. Darüber berichtet The Information.

Kaum dicker als ein iPhone

So soll das VR-Headset trotz geschlossenem Skibrillen-Design sowie mehr als einem Dutzend Kameras und Sensoren kaum dicker sein als ein iPhone. Und weil sich die 3.000-Dollar-Brille eng an der Kopfform orientiert, muss erstmals in der Apple-Geschichte ein geschwungenes Motherboard produziert werden. Weitere Herausforderung, vor der die Apple-Designer standen und stehen: Gebogenes Glas ist naturgemäß bruchempfindlicher als die glatte Oberfläche eines iPhones – was passiert, wenn der Träger in seiner VR-Euphorie gegen eine Wand oder gegen Möbel läuft?

Das Problem mit den Supernasen

Hier soll neben extrem hartem Gorilla-Glas eine besonders stabile Konstruktion mit Aluminium-Rahmen und sogar Kohlefaser die Lösung sein. Wie Apple die Probleme mit ungewöhnlichen Gesichts-, Nasen- und Augenformen löst, ist bisher noch nicht bekannt. Aber vielleicht hat Tim Cook am Montagabend auch darauf eine Antwort. Ob die vielen Herausforderungen den Verkaufsstart Ende 2023 gefährden könnten, ist bisher noch nicht klar.

Das sind die Themen von TechTäglich am 2. Juni 2023:

Neueste Beiträge

Gaming-Marketing
WuV Community Icon Nicht Sponsor, sondern Teil des Spiels: Wie Das Handwerk Fortnite nutzt
Nach mehr als 350.000 Twitch-Zuschauern für sein Minecraft-Projekt und über 10.000 Android-Downloads für eine eigene App geht Das Handwerk nun auf Fortnite. Mike Schleiermacher von CarlNann erklärt, wann Marken im Gaming relevant werden und warum Reichweite und Spielzeit noch keinen Kommunikationserfolg belegen.
7 Minuten
28. Aug 2026
Gastbeitrag
WuV Community Icon CUI für Marken-Websites: Wie der Kundendialog zur neuen Benutzeroberfläche wird
Ein Chatfenster allein macht eine Marke noch nicht dialogfähig. In seinem Gastbeitrag erklärt Erik Wend, Geschäftsführer von wendweb, warum Conversational User Interfaces (CUI) die klassische Website verändern – und welche Voraussetzungen Unternehmen schaffen müssen, damit aus Navigation tatsächlich Kundendialog wird.
6 Minuten
Qualität ≠ Wirkung
WuV Community Icon Wie Premiuminventar heute Wirkung beweisen kann
Premium-Publisher leben von dem Versprechen, mehr zu bieten als bloße Reichweite. Für Werbetreibende zählt heute aber insbesondere, ob sich dieser Qualitätsanspruch auch in Aufmerksamkeit, Markenwirkung und Performance-Daten niederschlägt. Im Interview erklärt Maik Rogge, COO & stellvertretender Geschäftsführer iq digital, wie sich journalistische Umfelder messen lassen, welche Publisher-Signale tatsächlich hilfreich sind und wo Programmatic, Contextual Targeting und KI an die Grenzen der Qualitätsversprechen stoßen. 
6 Minuten

Das könnte dich auch interessieren

Anzeige
Vom digitalen Schaufenster zum AI Sales Consultant: Wie KI die Website neu definiert
Warum Marken und Agenturen Websites jetzt vom Content-Kanal zum intelligenten Beratungsraum weiterentwickeln müssen.
7 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige