Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Black-Friday-Flaute 2022: Lieber Gas als Geschenke

Der Black Friday ist der wichtigste Shopping-Tag des Jahres. Heuer findet die Schnäppchenschlacht am 25. November statt. Laut einer Umfrage sind knapp die Hälfte der Deutschen dieses Jahr aber nicht in Einkaufslaune.
© W&V

Black-Friday-Flaute 2022: Lieber Gas als Geschenke

Am 25. November steht mit dem "Black Friday" wieder der wohl umsatzstärkste Shopping-Tag des Jahres an. 2022 dürften viele Händler statt rosigen Geschäften aber eher schwarz sehen. Denn die Deutschen wollen kräftig sparen. Das geht zumindest aus einer Umfrage des Vergleichsportals Idealo mit dem Titel "Deutsche zwischen Inflationsangst und Schnäppchenjagd" hervor. Demnach wollen nur 52 Prozent der rund 2.000 Befragten am diesjährigen Black Friday teilnehmen. 48 Prozent lehnen dagegen dankend ab. 66 Prozent derer, die kein Interesse haben, geben an, ihr Geld lieber für die Energiekosten oder mögliche Nachzahlungen sparen zu wollen.

Keine Schnäppchen wegen der Inflation?

Vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern fehlen nach eigenen Angaben derzeit die finanziellen Mittel – oder sie haben angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage keine Freude am Einkaufen (jeweils 56 Prozent). Außerdem geht die Mehrheit der Black-Friday-Verweigerer davon aus, dass es aufgrund der Inflation ohnehin keine guten Schnäppchen geben wird (54 Prozent). Wer am schwarzen Freitag trotzdem einkauft, plant dieses Jahr im Schnitt Ausgaben von 280 Euro ein. Das sind 16 Prozent weniger als noch 2021, als das Budget bei 334 Euro lag. Ganz so rabenschwarz kann die Shopping-Situation aber nicht sein. Denn die 280 Euro liegen immer noch über den Ausgaben von 2020 mit im Schnitt 265 Euro.

Das sind die Themen von TechTäglich am 6. Oktober 2022:

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

Neueste Beiträge

Tiktok-Brand des Monats
WuV Community Icon Von Ski Aggu bis Jo Gerner: Lidls Strategie für maximale Markenrelevanz
Einen Discounter zur kulturell relevantesten Marke Deutschlands zu machen, klingt erst einmal nach einer mutigen Idee. Lidl ist das allerdings in den letzten Monaten gelungen, denn wer im Juni seinen Feed öffnete, kam kaum an Lidl vorbei. Armand Duplantis, der weltbeste Stabhochspringer, springt über eine Wand aus Lidl-Produkten. GZSZ-Ikone Jo Gerner präsentiert Lidl-Festival-Merch auf einem Parkplatz-Rave mit Ski Aggu. Eine Tankstelle in Lidl-Blau übernimmt die Spritkosten. Lidl ist auf Festivals präsent, Legendarymirko teilt seine Tipps für ultimativen Reichtum auf dem Lidl Account. Lidl liefert einen Monat voller strategischer Aktivierungen, die alle auf dasselbe Ziel einzahlen. Weil das Team rund um Nicolas Klose und Dario Ciraulo im Juni eine Benchmark nach der anderen gesetzt hat, ist Lidl für mich die TikTok-Brand des Monats.  
5 Minuten
15. Jul 2026
Agentic Commerce
WuV Community Icon KI im Handel: Warum Kunden die Kontrolle nicht abgeben
Mehr als jeder zweite Deutsche nutzt KI beim Online-Shopping, doch nur sechs Prozent würden ihr den Kauf überlassen. Das zeigt eine aktuelle Deloitte-Studie. Für Händler beginnt der Wettbewerb um Vertrauen deshalb lange vor dem Checkout.
6 Minuten
14. Jul 2026
Halleluja Sauna
WuV Community Icon Wie drei Brüder ihre Schreinerei zur Millionenmarke machten
Aus einer Schreinerei mit 500.000 Euro Umsatz bauten drei Brüder die bekannte Saunamarke „Halleluja“. Im W&V-Interview erklärt Geschäftsführer Simon Bauer, wie Werbung, Vertrieb und KI das Wachstum antreiben.
9 Minuten
14. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Audioproduktionen
WuV Community Icon Warum KI-Stimmen jetzt in den Deepfake-Check müssen
Ab August verlangt der EU AI Act mehr Transparenz bei Deepfakes und bestimmten KI-generierten Inhalten. RMS-CEO Stefan Mölling erklärt im W&V-Interview, was das für KI-Stimmen in Audiospots bedeutet.
9 Minuten
TechTäglich
Apple: Das sind die Pläne für 2023
Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit den Apple-Plänen 2023 und dem Besten zum Fest für die Kategorie "Fitness und Gesundheit".
4 Minuten
24. Nov 2022
Prozesschaos
WuV Community Icon Wie schlechte Prozesse das Marketing ausbremsen
Eine Allgeier-inovar-Studie zeigt, wie teuer ineffiziente Abläufe werden: Jeder dritte Beschäftigte verliert rechnerisch bis zu 28 Arbeitstage im Jahr. Im Interview erklärt Marketingleiter Boris Wöhlecke, warum KI allein daran wenig ändert.
8 Minuten
22. Jun 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige