Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Face-Guck: Meta kommt dem Apple-Headset zuvor

Mark Zuckerbergs Meta-Konzern hat Apple erfolgreich veräppelt – und die Show gestohlen. Kurz vor der Enthüllung des Apple-Headsets "Reality Pro" hat Meta überraschend seine eigene und drastisch günstigere Datenbrille präsentiert.
© W&V

Face-Guck: Meta kommt dem Apple-Headset zuvor

Zucker(berg)-Schock für Tim Cook: Meta ist Apples Brillen-Enthüllung am Montagabend (5. Juni) zuvorgekommen – und hat jetzt völlig überraschend sein nächstes VR-Headset Quest 3 aus dem Hut gezaubert. Die Vorstellung durch Konzernchef Mark Zuckerberg höchstpersönlich war offensichtlich darauf angelegt, Apple die Show zu stehlen. Denn Zeitdruck besteht keiner: Die nächsten Infos zur Quest 3 sind erst für 27. September avisiert. Und der Marktstart dürfte ebenso wie bei Apples "Reality Pro" erst Ende 2023 zum Weihnachtsgeschäft erfolgen. Das Apple-Ärgern ging so weit, dass Zuck sogar die Cook-typische Formulierung "We can’t wait" ("Wir können es gar nicht erwarten") verwendete.

Sechsmal günstiger als die Apple-Brille

Der Meta-Chef schreibt in seiner Ankündigung unter anderem auf Instagram: "Die Quest 3 ist das erste Mainstream-Headset mit hochauflösender Mixed Reality in Farbe. 40 Prozent dünner und komfortabler (als der Vorgänger). Bessere Displays und Auflösungen. Qualcomm-Chipsatz der nächsten Generation mit 2x mehr Grafikleistung. Unser bisher leistungsstärkstes Headset." Zuckerberg spricht von "Mixed Reality", weil die Quest 3 ebenso wie Apples Headset über Kameras den Blick nach draußen ermöglicht.

Mehr Mainstream als Apple

Das Wort Mainstream dürfte eine weitere Anspielung auf Apple sein, deren "Reality Pro" mit einem Preis von voraussichtlich 3.000 Dollar/Euro kaum für den Massenmarkt geeignet ist. Die Quest 3 kostet in den USA 500 Dollar – und ist damit trotz weniger aufwändiger Technik fürs breitere Publikum und für VR-Einsteiger die wesentlich realistischere Alternative. Mehr Informationen liefert Meta in einem Blogeintrag.

Das sind die Themen von TechTäglich am 2. Juni 2023:

Neueste Beiträge

Agentic Commerce
WuV Community Icon KI im Handel: Warum Kunden die Kontrolle nicht abgeben
Mehr als jeder zweite Deutsche nutzt KI beim Online-Shopping, doch nur sechs Prozent würden ihr den Kauf überlassen. Das zeigt eine aktuelle Deloitte-Studie. Für Händler beginnt der Wettbewerb um Vertrauen deshalb lange vor dem Checkout.
6 Minuten
14. Jul 2026
Interview
WuV Community Icon Darum landen viele Agenturen beim KI-Rollout im Chaos
KI-Tools gehören inzwischen zum Agenturalltag. Trotzdem bleibt der Produktivitätsschub oft aus. Tobias Hagenau erklärt, warum kulturelle und technische Hürden den KI-Rollout bremsen.
8 Minuten
14. Jul 2026
Halleluja Sauna
WuV Community Icon Wie drei Brüder ihre Schreinerei zur Millionenmarke machten
Aus einer Schreinerei mit 500.000 Euro Umsatz bauten drei Brüder die bekannte Saunamarke „Halleluja“. Im W&V-Interview erklärt Geschäftsführer Simon Bauer, wie Werbung, Vertrieb und KI das Wachstum antreiben.
9 Minuten
14. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Audioproduktionen
WuV Community Icon Warum KI-Stimmen jetzt in den Deepfake-Check müssen
Ab August verlangt der EU AI Act mehr Transparenz bei Deepfakes und bestimmten KI-generierten Inhalten. RMS-CEO Stefan Mölling erklärt im W&V-Interview, was das für KI-Stimmen in Audiospots bedeutet.
9 Minuten
TechTäglich
Apple: Das sind die Pläne für 2023
Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit den Apple-Plänen 2023 und dem Besten zum Fest für die Kategorie "Fitness und Gesundheit".
4 Minuten
24. Nov 2022
Prozesschaos
WuV Community Icon Wie schlechte Prozesse das Marketing ausbremsen
Eine Allgeier-inovar-Studie zeigt, wie teuer ineffiziente Abläufe werden: Jeder dritte Beschäftigte verliert rechnerisch bis zu 28 Arbeitstage im Jahr. Im Interview erklärt Marketingleiter Boris Wöhlecke, warum KI allein daran wenig ändert.
8 Minuten
22. Jun 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige