Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Floppt im ersten Test: "Der Herr der Ringe: Gollum"

Eine bekannte Entwicklerschmiede, ein versierter Publisher – und doch ist bei dem heiß erwarteten Game "Der Herr der Ringe: Gollum" so einiges schief gegangen. Was die ersten Tester an PC und Konsole besonders enttäuscht hat.
© W&V

Am 25. Mai ist das im Vorfeld heiß erwartete Game "Der Herr der Ringe: Gollum" erschienen. Spielen lässt es sich auf PC, PS4, PS5 und der Xbox Series bei einem Preis ab rund 50 Euro aufwärts. Die Experten von Heise haben das Hype-Game angespielt.

Die Voraussetzungen für das im "Herr der Ringe"-Universum des Autors J.J. Tolkien angesiedelte Spiel waren eigentlich hervorragend: Mit Daedalic stand ein bekanntes Entwicklerstudio bereit. Auch der Publisher Nacon gilt als versiert. Doch beim ersten Test erwies sich das Game als Flop: "Wer (…) auf epische Schlachten, pathetische High-Fantasy oder zumindest Einblicke in die Psyche der vielleicht interessantesten Figur des Epos hofft, wird enttäuscht." 

Der Spiele-Kritiker von Heise moniert außerdem, es fehlten Story-Experimente bei der Mischung aus einem Jump-and-Run und Schleichabenteuer. Die Fähigkeiten der Hauptfigur Gollum seien extrem beschränkt, das Immergleiche sorge für Langeweile. Die Figur werde nicht annähernd ausgereizt. Es fehle nahezu völlig an Dramatik, erst bei der Hälfte des Games beginne so etwas wie eine Handlung. Für gute Unterhaltung sorgten demnach nur ein Dialog-Minispiel und die daraus folgenden Auseinandersetzungen mit Gollums Alter-Ego Sméagol.

Hinzu kamen in dem Test viele technische Probleme, die beim Spielen nerven. Gesamtfazit: Gollum wirkt "trotz der unbestrittenen Mühen Daedalics wie ein typisches Lizenz-Spiel der alten Schule, als Spiele-Publisher für das schnelle Geld reihenweise erfolgreiche Marken zu halbgaren Videospielen verarbeiteten." Und das sehen auch internationale Tester so.

Das sind die Themen in TechTäglich am 26.5.2023:

Apple: Fünf große Leaks vor der Keynote

Tagesschau-App neu für macOS, ChatGPT-App neu für Deutschland

Floppt im ersten Test: "Der Herr der Ringe: Gollum"

Lego belebt legendäres Pac-Man-Spiel neu

Google sponsert Fußball-Nationalelf der Frauen

 

  

Neueste Beiträge

Halleluja Sauna
WuV Community Icon Wie drei Brüder ihre Schreinerei zur Millionenmarke machten
Aus einer Schreinerei mit 500.000 Euro Umsatz bauten drei Brüder die bekannte Saunamarke „Halleluja“. Im W&V-Interview erklärt Geschäftsführer Simon Bauer, wie Werbung, Vertrieb und KI das Wachstum antreiben.
9 Minuten
14. Jul 2026
Brand Diagnostics
WuV Community Icon Warum das Döner Croissant von Lidl so wahnsinnig erfolgreich war
Seit einem Jahr setzt Lidl mit einem eigenen Team auf das Thema Talkability und will damit im Gespräch der relevanten Community sein. Ob das gelingt und wie der Discounter das misst, haben die Verantwortlichen auf der CMCX in Köln verraten.
4 Minuten
14. Jul 2026
Interview
WuV Community Icon Darum landen viele Agenturen beim KI-Rollout im Chaos
KI-Tools gehören inzwischen zum Agenturalltag. Trotzdem bleibt der Produktivitätsschub oft aus. Tobias Hagenau erklärt, warum kulturelle und technische Hürden den KI-Rollout bremsen.
8 Minuten
14. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Audioproduktionen
WuV Community Icon Warum KI-Stimmen jetzt in den Deepfake-Check müssen
Ab August verlangt der EU AI Act mehr Transparenz bei Deepfakes und bestimmten KI-generierten Inhalten. RMS-CEO Stefan Mölling erklärt im W&V-Interview, was das für KI-Stimmen in Audiospots bedeutet.
9 Minuten
TechTäglich
Apple: Das sind die Pläne für 2023
Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit den Apple-Plänen 2023 und dem Besten zum Fest für die Kategorie "Fitness und Gesundheit".
4 Minuten
24. Nov 2022
Prozesschaos
WuV Community Icon Wie schlechte Prozesse das Marketing ausbremsen
Eine Allgeier-inovar-Studie zeigt, wie teuer ineffiziente Abläufe werden: Jeder dritte Beschäftigte verliert rechnerisch bis zu 28 Arbeitstage im Jahr. Im Interview erklärt Marketingleiter Boris Wöhlecke, warum KI allein daran wenig ändert.
8 Minuten
22. Jun 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige