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Lesedauer 3 Min.

Gaga-Musk: Dubiose Freunde und noch dubiosere Twitter-Regeln

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit Elon Musks neuen dubiosen Twitter-Regeln und dem Aldi-Whats-App-Deal.
© W&V

Elon Musk weiß, wo seine Freunde zu finden sind. Und wo seine Feinde…

Mit engen Kumpels feierte der neue Twitter-Chef am Sonntag den neuen Fußball-Weltmeister Argentinien auf der VIP-Tribüne in Qatar. Gesichtet wurde er nicht nur mit Österreichs Ex-Skandal-Kanzler Sebastian Kurz, sondern auch beim Shakehands mit dem türkischen Präsidenten Erdogan. 

Neben Musk auf der Tribüne: Donalds Trumps Schwiegersohn Jared Kushner. Musk hält es da mit dem Sänger Franz Beckenbauer, formerly known as Kaiser, der einst mit "Gute Freunde kann niemand trennen" einen veritablen Single-Hit landete. Musks Wintermärchen im Sommer von Qatar: Jared Kushner hatte bekanntlich eine 2-Milliarden-Dollar-Investmentspritze eines saudi-arabischen Fonds, dessen Chef der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman ist, erhalten. Der zweitgrößte Aktionär von Twitter unter Musk wiederum ist auch ein saudi-arabischer Prinz.

Der Kreis schließt sich. Man macht in der feinen Gesellschaft gern seine eigenen Regeln. Musk sowieso: Am Wochenende postete der Twitter-Support explizit die erweiterten Regeln für das Posten von Links. Und siehe da, Twitter löscht Profile, die andere soziale Medien verlinken. Eine Entscheidung des Mannes, der free speech auf Twitter bekräftigt hatte. Fremde Links sollen laut dem Posting unter bestimmten Voraussetzungen nicht mehr möglich seien. Dazu zähle man kostenlose Werbung durch die Verlinkung auf Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram, Mastodon, Truth Social, Tribel, Post und Nostr sowie das Handling mit Link-Aggregatoren für soziale Medien von Drittanbietern wie linktr.ee oder lnk.bio. So wäre zum Beispiel "Schau dir mein Profil auf Facebook an – facebook.com/username" nicht erlaubt. Twitter behalte sich weiter vor, schrieb man am Wochenende, Konten, die hauptsächlich dazu verwendet werden, um Inhalte auf einer anderen sozialen Plattform zu bewerben, zu sperren.  

So weit, so die Ansage. Doch es bleibt irre. Irre. Schon am heutigen Montagmorgen ist es wieder völlig unklar, ob die neuen Vorgaben jetzt überhaupt gelten – oder noch gelten.

Eines aber gilt als sicher: Elon Musk hat sich in Qatar bestens vergnügt. Erinnern wir uns kurz: In der vergangenen Woche hatte Musk noch den Twitter-Account ElonJet sperren lassen – W&V berichtete. Musks Begründung: Es sei nicht sinnvoll, dass die Menschheit erfahre, wo er sich gerade aufhalte…

Ach, er selbst hat übrigens seinen Aufenthaltsort Qatar getwittert: 

Finde den (Dauer-)Fehler bei Gaga-Musk. Fortsetzung folgt. Garantiert morgen in diesem Theater, äh diesem TechTäglich...

Das sind die Themen in TechTäglich am 19.12.2022:

Gaga-Musk: Dubiose Freunde und noch dubiosere Twitter-Regeln

Samsung mit neuer Werbung: "Nix klappt bei Apple"

WhatsApp: So läuft der Deal mit Aldi

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Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

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Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

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