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Lesedauer 7 Min.

WuV Community Icon Google: Jetzt beginnt der Kampf um den KI-Assistenten

Die EU zwingt Google, zentrale Android-Funktionen für konkurrierende KI-Assistenten zu öffnen. Für Marken ist das mehr als eine Regulierungsnachricht, denn künftig können verschiedene Assistenten Produkte empfehlen, Apps bedienen und Bestellungen vorbereiten. Damit entsteht ein neuer Zugang zum Kunden.
Die EU zwingt Google, Android für konkurrierende KI-Assistenten zu öffnen.

Die EU zwingt Google, Android für konkurrierende KI-Assistenten zu öffnen.

© Shutterstock / Samuel Boivin

Ein Nutzer bittet seinen KI-Assistenten, die gewohnte Einkaufsliste beim bevorzugten Supermarkt zu bestellen. Der Assistent öffnet die Liste, sucht die passenden Produkte in der Händler-App, trägt die Lieferadresse ein und bereitet den Kauf vor. Die App selbst bekommt der Kunde dabei womöglich kaum noch zu sehen.

Auf Android ist eine solche tiefe Verzahnung bislang vor allem Googles eigenem KI-Assistenten Gemini vorbehalten. Das soll sich ändern. Die EU-Kommission hat zwei verbindliche Entscheidungen nach dem Digital Markets Act erlassen. Die erste öffnet zentrale Android-Funktionen für konkurrierende KI-Dienste. Die zweite verpflichtet Google, bestimmte Daten aus seiner Suche mit berechtigten Wettbewerbern zu teilen.

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