Shitstorm in Spanien
Influencerin isst Spaghetti Bolognese mit ihrem eigenen Knorpel
Die spanische Influencerin Paula Gonu setzt neue Maßstäbe auf Instagram – und das schmeckt nicht jedem…
Aktuell sorgt Gonu, die zwei Millionen Follower hat, für einen Shitstorm. Auslöser der Aktion war eine Knie-Operation des Models. Ihr wurde ein Teil des Meniskus entfernt. Staunend habe sie sich die OP unter örtlicher Betäubung auf dem Bildschirm angesehen. Nach dem Eingriff habe sie der Arzt gefragt, ob sie den entfernten Knorpel mit nach Hause nehmen wolle. Als Andenken!
Gonu willigte ein, der Arzt legte den Knorpel in eine kleine mit Alkohol gefüllte Flasche. Die Influencerin stellte sich die Knorpelteile aber nicht daheim ins Regal – sondern verarbeitete sie in ihrer Küche. So nahm der Skandal seinen Lauf. Zwar hatte sie das Rezept schon im November auf Tiktok geteilt, doch richtig Fahrt nahmen ihre "Kochkünste" erst auf, als sie sie jetzt im spanischen Podcast "Club 113" detailliert ausbreitete.
Gonu erklärte laut dem Portal Gizmodo: "Ich habe mit meinem Freund gesprochen und ihm gesagt: 'Ich will den Knorpel essen. Er gehört mir und ich muss ihn wieder in meinen Körper einsetzen.' Er fragte: 'Aber warum willst du ihn essen?' Ich antwortete: 'Warum nicht? Es wird mir nicht wehtun.' Also habe ich eine Bolognesesoße gemacht, ihn hineingegeben und gegessen."
Das Netz tobt: "Paula Gonu hat Kannibalismus praktiziert", ärgert sich ein Internetnutzer. Eine weitere Schlagzeile: "Die Reichen essen Meniskus."
Du willst diese Variante von Spaghetti Bolognese nachkochen? Dr. Oren Gottfried, Professor für Neurochirugie an der Duke University School of Medicine, sagt, ihm sei "kein besonderer gesundheitlicher Nutzen bekannt. Ich würde keine dieser Aktivitäten empfehlen". Eine spanische Medizinerin warnt zudem: "Da es sich um eine biologische Substanz handelt, kann sie sich infizieren und muss als biologischer Abfall entsorgt werden. Als solcher ist das Essen nicht sicher."
Auch Influencerin Gonu gibt zu: "Es hat mir keine Superkräfte verliehen."