Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

iPhone 15 Pro: Apple streicht wichtige Neuheit

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit einer Planänderung bei Apple und mit altem Ärger ums neue Harry-Potter-Streaming.
© W&V

iPhone 15 Pro: Apple streicht wichtige Neuheit

Das iPhone 15 Pro/Pro Max fällt im kommenden Herbst weniger berührend aus als erwartet. Denn Apple streicht offenbar die geplanten Touch-Tasten für Lautstärke und Stummschalten an seinem nächsten Top-Smartphone. Sie sollten die gewohnten mechanischen Schalter an der Seite des iPhones ablösen. Apple-Analyst Ming-Chi Kuo nennt "ungelöste technische Probleme vor der Massenproduktion" als Ursache für die Planänderung.

Drücken ohne Drücken

Kuo, der bestens in der asiatischen Zulieferindustrie vernetzt ist, schreibt auf Medium: "Meine jüngste Umfrage deutet darauf hin, dass die beiden High-End-Modelle des iPhone 15 Pro auf das vielbeachtete Solid-State-Button-Design verzichten und zu den traditionellen physischen Knöpfen zurückkehren werden." Die beiden neuen Tasten sollten mit zwei winzigen Motoren ("Taptic Engines") das Gefühl des echten Drückens simulieren – obwohl sie sich tatsächlich gar nicht bewegen. Nach diesem Prinzip funktionieren Apples Trackpad an den MacBooks oder das Magic Trackpad schon seit Jahren.

Börsenkurs der Zulieferer bricht ein

Die Neuheit sollte die teureren Pro-Modelle noch stärker vom normalen iPhone 15 differenzieren. Daraus wird wohl nichts, wie jetzt auch die Hongkong-Analysten Jeff Pu und Shelly Chou als zweite Quelle bestätigen. In seinem Ausblick unkt Kuo auch: "Das sind ungünstige Nachrichten" für Cirrus Logic und AAC Technologies, die als Zulieferer der Taptic Engines vorgesehen waren. Stimmt: Der Aktienkurs von Cirrus schmierte nach Bekanntwerden der Hiobsbotschaft um 12 Prozent ab, bei AAC waren es sogar knapp 15 Prozent.

Das sind die Themen von TechTäglich am 13. April 2023:

Neueste Beiträge

Twilio-Befragung
WuV Community Icon Was Kunden am KI-Service schätzen und was sie daran stört
Die meisten Unternehmen glauben, ihre Kunden seien mit dem KI-Service zufrieden. Eine Twilio-Befragung fällt dagegen ernüchternder aus. Dabei schätzen Verbraucher durchaus, was die Bots ihnen schon abnehmen.
5 Minuten
12. Okt 2026
Neue Markenplattform
WuV Community Icon Was hinter Lieferandos Wechsel zum neuen Werbespruch steckt
Mit „Bleib einfach im Moment“ verändert Lieferando seinen Markenauftritt. Gegenüber W&V erklärt das Unternehmen, was aus „Hör ich da Lieferando?“ wird und wie es künftig andere Lieferungen bewirbt.
4 Minuten
12. Okt 2026
Werbung in KI-Anwendungen
WuV Community Icon Warum ChatGPT Ads für Werbetreibende noch eine Blackbox sind
Agenturchef Hans Ratzmann testet ChatGPT Ads für Kunden und für seine Agentur. Im W&V-Interview erklärt er, was ihm bei der Steuerung fehlt und welche Aufgaben gesponserte KI-Agenten künftig übernehmen könnten.
7 Minuten
12. Okt 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige