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Lesedauer 3 Min.

iPhone SE 4: Apple sorgt für Überraschung

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit einer Überraschung beim nächsten iPhone SE und dem smarten Toaster für 339 Euro.
© W&V

Der gut vernetzte Analyst Ross Young von Display Supply Chain Consultants (DSCC) hat sich zu Wort gemeldet und liefert spannende Infos zum lang erwarteten iPhone SE 4.

Apple sorgt laut Young bei der vierten Generation für eine Überraschung. Aber der Reihe nach. Zunächst rückt er von seiner ersten These aus dem Oktober 2021 ab, wonach das SE 4 ein 5,7- bis 6,1-Zoll-LCD-Display mit einem lochförmigen Ausschnitt für die Frontkamera erhalten wird. Der Analyst legt sich jetzt auf 6,1 Zoll fest. Zum Vergleich: Das iPhone SE 3 ist dagegen mit seinen 4,7 Zoll deutlich kleiner bei der Bildschirmgröße.

Noch entscheidender aber: Den Lochausschnitt werde es doch nicht geben, sondern die bekannte Notch (Kerbe) am oberen Bildschirmrand. Das hat Folgen:

Young erklärt, für das iPhone SE 4 werde es wahrscheinlich keine Face-ID-Option geben. Apple bleibe bei Touch ID. Da man aber wohl das SE-4-Display auf ein All-Screen-Design umstellt, bleibt kein Platz mehr für einen kapazitiven Touch-ID-Home-Button im unteren Rahmen des Geräts.

Überraschung: Das Ende des Home-Buttons!

Apple wird offenbar beim SE 4 auf eine Touch-ID-Seitentaste setzen. Diese kennen wir schon vom iPad Air oder dem iPad mini. Die Änderung wäre folgerichtig: Die bisherigen SE-Geräte haben immer auf das Design älterer Apple-Geräte gesetzt!  

Übrigens: Die meisten Analysten rechnen mit dem SE-4-Release eher im Frühjahr 2024 als 2023. Damit würde der legendäre Home-Button zumindest noch rund ein Jahr im SE 3 überleben…

Das sind die Themen in TechTäglich am 11.10.2022:

iPhone SE 4: Apple sorgt für Überraschung

339 Euro! Braucht man einen smarten Toaster?

Lidl mit Mobilfunk-Preisdumping

Signal klaut bei Insta und Snapchat

iPhone 15: Apple schockt Mitarbeiter mit Urlaubssperre  

Bumble-App: "Ted Lasso" wird zum Flirt-Trainer

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

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