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Lesedauer 8 Min.

WuV Community Icon KI-Labels stellen Performance-Ads auf die Probe

Ab August gelten neue Transparenzpflichten für KI-generierte Inhalte. Im W&V-Interview erklärt MCANISM-Gründer Gunnar Militz, warum KI-Labels vor allem generische Performance-Ads entlarven und wie Marken ihre Creatives darauf vorbereiten sollten.
MCANISM-Gründer Gunnar Militz

MCANISM-Gründer Gunnar Militz

© MCANISM

KI gehört im Performance-Marketing längst zum Produktionsalltag. Sie liefert Motivvarianten, übersetzt Anzeigen, passt Formate an und erzeugt Bilder oder Videos, die früher ein Shooting erfordert hätten. Der wirtschaftliche Anreiz ist offensichtlich, denn Marken können deutlich schneller und zu geringeren Kosten mehr Creatives produzieren.

Ab dem 2. August 2026 bekommt die Herkunft solcher Inhalte allerdings mehr Gewicht, denn ab diesem Tag gelten die Transparenzpflichten aus Artikel 50 des EU AI Act. Anbieter generativer KI-Systeme müssen synthetische Inhalte grundsätzlich maschinenlesbar markieren. Unternehmen, die Deepfakes einsetzen, müssen deren künstliche Herkunft für Menschen erkennbar offenlegen. Für bestimmte Texte zu Themen von öffentlichem Interesse gelten ebenfalls Informationspflichten.

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