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Lesedauer 3 Min.

KI neu gedacht: Amazon Echo mit Augen

Manch einer diskutiert nur darüber, ob Amazons Sprachassistent(in) männlich oder weiblich ist. Aber was ist mit der Persönlichkeit? Künstliche Intelligenz wird mit dem neuesten Projekt des Youtube-Channels Workshop Nation lebensechter.
© W&V

Sprachassistenten sollen persönlich wirken – aber sie sind halt nur "Geräte". Nehmen wir den Amazon Echo, den erfolgreichsten Speaker mit Sprachsteuerung. Wenn Alexa antwortet, starrt die Kundschaft auf ein schwarzes, wenig stylisches Gehäuse: unmenschlich! Keine echte Persönlichkeit!

Die Betreiber des Youtube-Channels Workshop Nation wollten das ändern: mehr Flair, mehr Style, das war ihr Ziel. Alexa sollte lebendig werden. Und die KI bekommt auch das hin, was Amazon Käuferinnen und Käufern vorenthält: eine Alexa mit physischer Animation!

Die Tüftler haben den Amazon Echo in einen animatronischen Roboter verwandelt. Damit wird die Künstliche Intelligenz lebensechter. So schaut die Alexa mit Augen aus:

Ohne die eigentliche Funktionalität zu beschränken, hat Alexas Gehirn einen Körper erhalten. Dazu nutzten die Bastler Komponenten eines stinknormalen Röhrenfernsehers. Dann verpassten sie dem Roboter 3D-gedruckte animatronische Augen. Sie werden von Servomotoren befeuert. So wirkt das Display lebendig, wenn Alexa über Signalspannungen eine Sprachwellenform erzeugt. Über eine Platine, die Arduino Mega 2560, und einen Sensor, der menschliche Anwesenheit in der Umgebung registrieren kann, erscheint der Alexa-Roboter persönlicher und interaktiver. 

Schöner Nebeneffekt des Umbaus: Diese Alexa reagiert nicht nur auf das Hotword "Alexa", sondern sie antwortet, egal mit welchem Namen sie angesprochen wird. Dank eines Rahmens aus lasergeschnittenem Acryl und Gewindestangen bleibt Alexa auch als persönlicher Roboter stabil.  

Wer eine lebendige Alexa nachbauen will, findet entsprechende Boards und Bauteile zum Kauf auf der Arduino-Website. 

Das sind die Themen in TechTäglich am 10.7.2023:

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