Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Lange nicht sat(t): Elon Musk sticht in See

Die 44-Milliarden-Dollar-Übernahme von Twitter durch Elon Musk ist geplatzt. Auch wenn jetzt ein langes Gerichtsverfahren droht: Musk hat sich schon wieder in neue Gefilde aufgemacht. Wasser marsch!
© W&V

Elon Musk auf allen Kanälen: Freitagnacht hat der Milliardär seine geplante Twitter-Übernahme abgesagt. Wie Reuters zuerst exklusiv berichtete, teilte Musk Twitter mit, dass er den Deal wegen "wesentlicher Verletzungen mehrerer Bestimmungen der Vereinbarung" absagt. Damit ist seine 44-Milliarden-Dollar-Übernahme geplatzt.

Musk hatte Twitter 54,20 Dollar pro Aktie geboten, und Twitter stimmte Ende April zu, das Angebot anzunehmen. Seitdem lag das Geschäft wegen einer laut Musk "zu großen Zahl von Fake-Accounts" auf Eis. Im Mai hatte er Twitters Behauptung, dass weniger als fünf Prozent der Nutzer gefälschte oder Spam-Konten haben, offiziell angezweifelt. Damals wollte er "immer noch an der Übernahme festhalten".

Nun aber die Absage! Twitter erklärte in einer ersten Reaktion, man werde Musk vor Gericht bringen. Beide Parteien hatten eine Strafzahlung von einer Milliarde US-Dollar vertraglich vereinbart, wenn eine Seite von dem Deal zurücktritt. Ein langer Rechtsstreit droht. 

Peanuts für Musk. SpaceX, Tesla, Tunnel – und was noch? SAT, weil er noch nicht satt ist...

Sein Unternehmen Starlink hat eine seetaugliche Version der Internet-Satellitenschüssel angekündigt. Mit Starlink werden bereits schlecht angebundene Orte überall auf der Welt mit schnellem Internet versorgt. Noch weiter entfernt von den Internet-Knotenpunkten als die entferntesten Dörfer sind meist Schiffe.

Mit Starlink Maritim sollen letztere an das Angebot angeschlossen werden können. Versprochen werden Download-Geschwindigkeiten von bis zu 350 Mbit/s auf See. 

Auf der Website heißt es: "Von Handelsschiffen über Bohrinseln bis hin zu Premium-Yachten – Starlink Maritim ermöglicht Ihnen, von den abgelegensten Gewässern der Welt aus online zu gehen, genau wie es im Büro oder zu Hause möglich ist."

Wann die Satellitenschüssel hierzulande verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt. Das normale Starlink kostet 629 Euro in der Anschaffung plus 99 Euro pro Monat für die Nutzung. Die maritime Hardware fürs Schiff wird einmalig 10.000 US-Dollar kosten. Der Zugang wird monatlich abgerechnet und kann jederzeit pausiert werden. Ein aktiver Monat kostet 5000 US-Dollar.   

Hier sieht man als Bootsbesitzer, ob Starlink Maritim schon auf dem heimischen Gewässer funktioniert.

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach. 

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

Neueste Beiträge

Kolumne
WuV Community Icon Insights nur aus dem Rückspiegel? So fahrt ihr eure Marke an die Wand
Marketing muss immer schneller reagieren, doch die Markenmessung hinkt oft hinterher. In seiner neuen W&V-Kolumne rund um Markeninsights zeigt Kantar-Experte Stefan Schaller, warum kontinuierliche Markenmessung zum strategischen Erfolgsfaktor wird – und wie Unternehmen kurzfristige Kampagneneffekte, langfristigen Markenaufbau und digitale Signale besser miteinander verbinden können.
6 Minuten
15. Okt 2026
Neue Markenplattform
WuV Community Icon Was hinter Lieferandos Wechsel zum neuen Werbespruch steckt
Mit „Bleib einfach im Moment“ verändert Lieferando seinen Markenauftritt. Gegenüber W&V erklärt das Unternehmen, was aus „Hör ich da Lieferando?“ wird und wie es künftig andere Lieferungen bewirbt.
4 Minuten
12. Okt 2026
Gute Noten für Discovery
WuV Community Icon Die erste Bilanz von ChatGPT Ads: Marken erreichen 80 Prozent Neukunden
Mehr als 2000 Werbekunden testen ChatGPT Ads über Criteo. Erste Ergebnisse zeigen großes Potenzial bei der Neukundengewinnung, doch bei Conversions und Erfolgsmessung hapert es noch. Criteo-Manager Marc Fischli erklärt, für welche Marken und Marketingziele sich der neue Kanal schon lohnt.
12 Minuten
14. Okt 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige