25. Nov 2025
Lesedauer 8 Min.
KI für Könner
Vom "Know" zum "Do": Warum jeder jetzt eigene KI-Anwendungen bauen sollte
Sich mit ChatGPT auszukennen, reicht nicht mehr. Um in der KI-Revolution mitzuhalten, sollten Nutzer:innen und Firmen selbst KI-Anwendungen bauen, bekannt als AI Agents. Genau das hat Google mit dem Start seines jüngsten KI-Modells Gemini 3 gezeigt: Erstmals können User ohne Programmier-Skills solche KI-Agenten entwickeln. Wie ein pragmatischer Weg vom „Know“ zum „Do“ aussieht, erklärt Timm Rotter, Gründer der Münchner KI-Beratung Disruptive, in dieser neuen Folge von „KI für Könner“.
Wirklich aufgebracht war er. Der Geschäftsführer eines Tech-Unternehmens, mit dem ich neulich zusammensaß, schimpfte über die KI-Aktivitäten in der eigenen Firma. Ständig säßen Mitarbeitende in KI-Schulungen, alle hätten sie inzwischen ChatGPT und Copilot-Zugang, und was passiere? „Die KI formuliert nette Mails oder generiert Bilder für Präsentationen – aber niemand nutzt sie, wirkliche Arbeit zu erledigen.“