Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

ChatGPT wird zum Zwerg am Arm

Am Rechner haben viele Userinnen und User Gefallen am Einsatz von ChatGPT gefunden. Doch es geht auch bequemer und direkter. Sogar am Armgelenk. Das zeigt eine neue Anwendung, die den Bot auf smarte Geräte bringt.
© W&V

So macht man den Bot noch schneller flott: Ab sofort gibt es die beliebte Chatbot-Software von OpenAI auch für die Apple Watch. Dazu benötigt man neben einer solchen smarten Uhr die Drittanbieter-App watchGPT. Nach dem Download ist es dann möglich, direkt mit dem Chatbot vom Handgelenk aus zu interagieren. Sogar eine sogenannte Komplikation für den Schnellzugriff zu watchGPT steht bereit.  

Die Anwendung hat aus dem Stand den ersten Platz in den App-Store-Charts im Bereich Produktivität erobert: Sie sieht zwei Anwendungsszenarien vor. Einerseits erhält man direkt auf der Uhr Antworten von dem Bot, andererseits erlaubt watchGPT auch, diese Antworten schnell per Text, Mail oder über Social Media zu teilen. Eine deutsche Infoausgabe ist derzeit noch nicht implementiert. Die App watchGPT ist zum Start zunächst in Englisch, Niederländisch, Französisch und Spanisch verfügbar.  

Hinter dem Programm steckt der Developer Hidde vann der Ploeg. Er verspricht, dass die Anwendung keine Daten sammelt. Auch weitere Updates seien bereits in Planung. Unter anderem wird es bald möglich sein, eine komplette Unterhaltung mit dem Chatbot zu führen. Zurzeit ist die Funktion insofern eingeschränkt, als dass sich nur Fragen stellen lassen.

Für einen Einmalkauf von 4,99 Euro lässt sich ChatGPT als Zwerg am Arm im App Store von Apple einkaufen. Über eine Version für wearOS-Uhren, die mit Android-Smartphones zusammenspielen, ist noch nichts bekannt.

Das sind die Themen in TechTäglich am 14.3.2023:

Ted Lasso: Alles zum Comeback

Neue App gegen Borderline-Störung

ChatGPT wird zum Zwerg am Arm

Tiktok: Kranke Challenge alarmiert Polizei

Das sind die Mega-Themen der SXSW

Neueste Beiträge

Twilio-Befragung
WuV Community Icon Was Kunden am KI-Service schätzen und was sie daran stört
Die meisten Unternehmen glauben, ihre Kunden seien mit dem KI-Service zufrieden. Eine Twilio-Befragung fällt dagegen ernüchternder aus. Dabei schätzen Verbraucher durchaus, was die Bots ihnen schon abnehmen.
5 Minuten
12. Okt 2026
Neue Markenplattform
WuV Community Icon Was hinter Lieferandos Wechsel zum neuen Werbespruch steckt
Mit „Bleib einfach im Moment“ verändert Lieferando seinen Markenauftritt. Gegenüber W&V erklärt das Unternehmen, was aus „Hör ich da Lieferando?“ wird und wie es künftig andere Lieferungen bewirbt.
4 Minuten
12. Okt 2026
Realize ID
WuV Community Icon Taboola-CEO Singolda: Unser Gegenmodell zu Google und Meta
Mit Realize ID will Taboola Kaufabsichten aus Mediennutzung und Anzeigenkontakten vorhersagen. CEO Adam Singolda erklärt den Ansatz und die Unterschiede zu closed Loop-Verfahren von Google oder Meta.
6 Minuten
12. Okt 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige