Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Signal klaut bei Insta und Snapchat

Bisher konkurriert der Messenger Signal in erster Linie mit WhatsApp und Telegram. Nun lässt sich die Anwendung aber auch von Insta und Snapchat "inspirieren". Was hinter der neuen Funktion steckt, wie der Test läuft.
© W&V

Der "sichere Messenger" Signal verzichtet komplett auf Werbung und Tracking. Whistleblower Edward Snowden ist einer der größten Fans der Software. Sogar Mark Zuckerberg nutzt die App.

Die Macher haben aktuell weitere Ausbau-Pläne enthüllt.

Auf Instagram oder Snapchat gehören die "Stories" zu den beliebtesten Funktionen. Auch Signal, eine Alternative zu WhatsApp und Telegram, wird künftig die Option anbieten, Bilder, Videos und Texte zu erstellen und mit Freunden zu teilen. Die "Stories" verschwinden dann nach 24 Stunden automatisch.

Die Entwickler haben aktuell eine erste Beta-Version veröffentlicht, in der Nutzer Stories teilen und ansehen können. Sie bitten um Feedback aus der Community. 

Alle Inhalte sind laut Unternehmen safe. User können selbst festlegen, wer die Stories sehen darf. Beim Datenschutz verspricht Signal eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

 

In einem Beitrag erläutert Greyson Parrelli, Entwickler bei Signal, die Pläne: "Du hast immer die volle Kontrolle darüber, mit wem du deine Stories teilst. Du kannst deine Stories mit all deinen Signal-Verbindungen (Signal-Verbindungen = deine Kontakte + alle, mit denen du einen 1:1-Chat geführt hast) oder mit einer benutzerdefinierten Liste von Freunden oder mit einer deiner Signal-Gruppen teilen. Wenn du Stories für Gruppen freigibst, können alle anderen Mitglieder dieser Gruppe diese Gruppen-Story ansehen, teilen, darauf reagieren und antworten."

Prima: Die Funktion kann auf Wunsch in den Einstellungen wieder deaktiviert werden. 

Sind die Beta-Bugs abgearbeitet, steht der finale Release an. 

Das sind die Themen in TechTäglich am 11.10.2022:

iPhone SE 4: Apple sorgt für Überraschung

339 Euro! Braucht man einen smarten Toaster?

Lidl mit Mobilfunk-Preisdumping

Signal klaut bei Insta und Snapchat

iPhone 15: Apple schockt Mitarbeiter mit Urlaubssperre  

Bumble-App: "Ted Lasso" wird zum Flirt-Trainer

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach. 

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

Neueste Beiträge

Twilio-Befragung
WuV Community Icon Was Kunden am KI-Service schätzen und was sie daran stört
Die meisten Unternehmen glauben, ihre Kunden seien mit dem KI-Service zufrieden. Eine Twilio-Befragung fällt dagegen ernüchternder aus. Dabei schätzen Verbraucher durchaus, was die Bots ihnen schon abnehmen.
5 Minuten
12. Okt 2026
Realize ID
WuV Community Icon Taboola-CEO Singolda: Unser Gegenmodell zu Google und Meta
Mit Realize ID will Taboola Kaufabsichten aus Mediennutzung und Anzeigenkontakten vorhersagen. CEO Adam Singolda erklärt den Ansatz und die Unterschiede zu closed Loop-Verfahren von Google oder Meta.
6 Minuten
12. Okt 2026
Neue Markenplattform
WuV Community Icon Was hinter Lieferandos Wechsel zum neuen Werbespruch steckt
Mit „Bleib einfach im Moment“ verändert Lieferando seinen Markenauftritt. Gegenüber W&V erklärt das Unternehmen, was aus „Hör ich da Lieferando?“ wird und wie es künftig andere Lieferungen bewirbt.
4 Minuten
12. Okt 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige