Pflanzliche Milchalternative
Wie Oatly dem Preiskampf im Haferdrink-Regal entkommen will
Oatly hat Ende September zwei neue Haferdrinks auf den deutschen Markt gebracht. Das Besondere daran: Beide Varianten liefern pro 250 Milliliter fünf Gramm Ballaststoffe. Die „Fiber Barista Edition“ ist vor allem für Kaffee gedacht, „Fiber Low-Calorie“ für Shakes und Smoothies. Mit den beiden Varianten greift der schwedische Haferdrink-Pionier ein Ernährungsthema auf, das zuletzt zunehmend Aufmerksamkeit bekommen hat. Oatly hofft, damit zusätzliche Käufer zu gewinnen.
Für die Marke geht es allerdings auch um eine grundsätzliche Frage. Denn Haferdrinks sind längst ein etabliertes Produkt, das inzwischen auch nahezu jede Supermarktkette als günstige Eigenmarke anbietet. Oatly verlangt für seine Produkte weiterhin deutlich mehr Geld. Doch weshalb sollten Verbraucher diesen Aufpreis bezahlen, wenn sie eine Hafermilch bei Aldi oder Lidl wesentlich günstiger bekommen können?