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Plus.AI: Warum Mediaplanung ein neues Betriebssystem braucht
Die Branche spricht seit zwei Jahren über AI. Wo stehen Unternehmen aus Ihrer Sicht wirklich?
Wir befinden uns gerade an einem Wendepunkt. Viele Unternehmen haben inzwischen erste KI-Tools eingeführt und sammeln Erfahrungen. Der eigentliche Wandel beginnt aber erst jetzt. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr, welches Tool man nutzt, sondern wie KI Teil der täglichen Arbeit wird. Für mich entwickelt sich KI gerade vom Werkzeug zur Infrastruktur. Sie wird zunehmend zur Grundlage dafür, wie Unternehmen Informationen verarbeiten, Entscheidungen treffen und Marketing steuern.
Was bedeutet das konkret für Media?
Media ist in den vergangenen Jahren deutlich komplexer geworden. Es gibt mehr Kanäle, mehr Daten, mehr Systeme und mehr Anforderungen an Geschwindigkeit und Messbarkeit. Gleichzeitig erwarten Kunden immer präzisere Entscheidungen. Viele Unternehmen reagieren darauf mit zusätzlichen Tools. Das erhöht aber oft die Komplexität, statt sie zu reduzieren. Die Herausforderung besteht deshalb weniger darin, weitere Anwendungen einzuführen, sondern vorhandenes Wissen sinnvoll zusammenzuführen.