Social-Media-Kampagne
Sixt heizt Habeck ganz schön ein
Während draußen die Temperaturen langsam ansteigen, ging es diese Woche auch in der Politik heiß her - eine neue Runde im Streit um die Neufassung des Gebäudeenergiegesetzes. Größter Aufreger dabei: die (angebliche) Bevorzugung der Wärmepumpentechnologie.
In vorderster Front steht Wirtschaftsminister Robert Habeck. Er musste sich warm anziehen, als es am Dienstag nochmal ein ausführliches Gespräch darüber gab. Denn nicht nur die Opposition mäkelt an dem Entwurf herum, sondern auch der Koalitionspartner FDP. Er löcherte Habeck mit 77 Fragen.
Für Sixt, bekannt für seine Werbemotive mit aktuellen Bezügen, kommt das Thema gerade recht, stellt das Unternehmen jedoch auch vor eine Herausforderung. Denn der Mobilitätsdienstleister will in Richtung E-Mobilität umschwenken. Allzu derb sollte man daher auch nicht auf die Umweltschutzbewegten eindreschen, um nicht als heuchlerisch dazustehen.
Das merkte man auch dem Motiv zum Thema Klimakleber an, das in der vergangenen Woche publiziert wurde. Auch hier eher milder Spott als beißende Kritik.
Zum aktuellen Habeck-Motiv äußerte sich eine Unternehmenssprecherin so: "Sixt ist für aufmerksamkeitsstarke Werbung bekannt. Dabei bilden wir regelmäßig Personen aus Politik und Gesellschaft ab, die unterschiedlichste Meinungen vertreten. Auch mit unserem neuen Motiv von Robert Habeck nehmen wir mit einem Augenzwinkern auf aktuelle Geschehnisse Bezug. Das Motiv wurde in den Print-Ausgaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie der Bild-Zeitung, auf bild.de und auf unseren Social-Media-Kanälen ausgespielt."
Verantwortliche Agentur ist Jung von Matt Next Alster.