Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Tiktok: Wenn das Baby im Flugzeug 29 Stunden lang schreit

Der neuseeländische Musiker und Tiktoker Henry Beasley hat einen nicht allzu erholsamen Flug aus seiner Heimat nach Berlin hinter sich. Weil an Bord ein Baby ununterbrochen geschrien hat, hat Tiktok nun eine Debatte.
© W&V

Nach einem nervigen Flug hat der neuseeländische Musiker und Tiktoker Henry Beasley doch noch einen Riesenhit gelandet. Er war nach eigenen Angaben 29 Stunden lang auf einem XXL-Flug aus seiner Heimat nach Berlin unterwegs – auf dem ein Baby praktisch ununterbrochenen geschrien hat. Beasley filmte sich vom Start bis zu Zwischenlandungen und Landung – immer mit dem lautstarken Kind im Hintergrund und mit nervenschwach zuckendem linkem Auge. Danach postete der Sänger der Band Balu Brigada das Video unter dem Titel "Hey Babe, wie war Dein Flug?" auf Tiktok. Dafür gibt es mittlerweile knapp 13 Millionen Klicks – und in den Kommentaren eine handfeste Debatte über schreiende Babys im Flugzeug.

Kinderfreie Flüge gegen Aufpreis

Viele Tiktoker sehen die Sache eher amüsiert – und gratulieren dem kleinen Herrn (oder der kleinen Dame) zum gut ausgeprägten Lungenvolumen. Wie der Standard berichtet, gibt es aber auch Solidarität mit dem geplagten Musiker: "Das nächste Mal schwimme ich." Oder: "Ich würde den Flug mit 0 von 10 Punkten bewerten." Konstruktive Vorschläge liegen auch vor. Für die Idee "Ehrlich gesagt sollte es kinderfreie Flüge und Kinderflüge geben" gibt es über 250.000 Likes. Andere Nutzer schlagen ein Kinderverbot auf Flügen vor, die länger als vier Stunden dauern – oder kinderfreie Flüge gegen Aufpreis. Und es gibt Eltern, die über Tiktoker Beasley schimpfen: "Das ist Ihr Problem. Bleiben Sie zuhause, gehen Sie nicht in die Öffentlichkeit, denn da gibt es Kinder." Übrigens lustig: Die aktuelle Single von Balu Brigada heißt "I should be home".

Neueste Beiträge

Agentic Commerce
WuV Community Icon KI im Handel: Warum Kunden die Kontrolle nicht abgeben
Mehr als jeder zweite Deutsche nutzt KI beim Online-Shopping, doch nur sechs Prozent würden ihr den Kauf überlassen. Das zeigt eine aktuelle Deloitte-Studie. Für Händler beginnt der Wettbewerb um Vertrauen deshalb lange vor dem Checkout.
6 Minuten
14. Jul 2026
Tiktok-Brand des Monats
WuV Community Icon Von Ski Aggu bis Jo Gerner: Lidls Strategie für maximale Markenrelevanz
Einen Discounter zur kulturell relevantesten Marke Deutschlands zu machen, klingt erst einmal nach einer mutigen Idee. Lidl ist das allerdings in den letzten Monaten gelungen, denn wer im Juni seinen Feed öffnete, kam kaum an Lidl vorbei. Armand Duplantis, der weltbeste Stabhochspringer, springt über eine Wand aus Lidl-Produkten. GZSZ-Ikone Jo Gerner präsentiert Lidl-Festival-Merch auf einem Parkplatz-Rave mit Ski Aggu. Eine Tankstelle in Lidl-Blau übernimmt die Spritkosten. Lidl ist auf Festivals präsent, Legendarymirko teilt seine Tipps für ultimativen Reichtum auf dem Lidl Account. Lidl liefert einen Monat voller strategischer Aktivierungen, die alle auf dasselbe Ziel einzahlen. Weil das Team rund um Nicolas Klose und Dario Ciraulo im Juni eine Benchmark nach der anderen gesetzt hat, ist Lidl für mich die TikTok-Brand des Monats.  
5 Minuten
15. Jul 2026
Halleluja Sauna
WuV Community Icon Wie drei Brüder ihre Schreinerei zur Millionenmarke machten
Aus einer Schreinerei mit 500.000 Euro Umsatz bauten drei Brüder die bekannte Saunamarke „Halleluja“. Im W&V-Interview erklärt Geschäftsführer Simon Bauer, wie Werbung, Vertrieb und KI das Wachstum antreiben.
9 Minuten
14. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Agentic Advertising
WuV Community Icon Wie KI-Agenten den Mediaeinkauf verändern könnten
Der indische Adtech-Anbieter Affinity baut in Deutschland aus und setzt auf KI-Agenten, CTV, Zero-Party-Daten und neue Werbeoberflächen. Dahinter steht eine größere Frage: Wer kontrolliert künftig den Mediaeinkauf?
8 Minuten
29. Jun 2026
Anzeige
Wie falsch verstandener Markenschutz mehr Schaden anrichtet als nützt
Aus Angst vor Brand-Safety-Risiken ziehen sich viele Marken aus News-Umfeldern zurück. Dabei gehören Nachrichten zu den meistgenutzten Medienangeboten überhaupt. Media-Impact-Chef Benedikt Faerber fordert ein Umdenken – und sieht darin eine große Chance für CMOs.
6 Minuten
Anzeige
Emotionen und Engagement: Warum In-Game-Advertising in keinem Mediaplan fehlen darf
Kaum ein Kanal integriert Werbung so nahtlos wie Gaming. In-Game-Advertising steigert nicht nur Reichweite, sondern schafft emotionale Bindung, erhöht das Engagement – und liefert messbare Ergebnisse. Zu diesem Resultat kommt eine neue Studie von Gameloft for Brands.
8 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige