
raw. by W&V - die Kolumne der Top U33:: The Joy of Missing Out
Im Rahmen der Top U33 Kolumne raw by W&V ergründet Lionel Knobloch von BBDO Germany, warum es auch in Zeiten von AI manchmal nicht schadet, einen Hype vorbeiziehen zu lassen.
Leadagentur, Pool oder Inhouse-Agentur? Kunden stellen sich ihren Bedürfnissen entsprechend schon immer ihr eigenes Agenturmodell zusammen. Längst aber geben die Verbraucher das Tempo vor im Marketing. Agenturen und ihre Kunden müssen zunehmend agil werden, um ihre Zielgruppen zu erreichen. So entstehen ständig neue Agenturmodelle wie Customized, Virtuals etc. Der Markt wird immer komplexer.

Im Rahmen der Top U33 Kolumne raw by W&V ergründet Lionel Knobloch von BBDO Germany, warum es auch in Zeiten von AI manchmal nicht schadet, einen Hype vorbeiziehen zu lassen.

Viele Agenturen versprechen mehr Effizienz durch KI. Doch was passiert, wenn die Technologie tatsächlich im Alltag ankommt? Die Agentur Webnetz liefert eine Antwort, die nicht zum gängigen Narrativ vom Personalabbau passt und wirft neue Fragen für die Branche auf.

Der Kreative begann seine Karriere mit 19 Jahren in Bukarest als Texter. Heute gehört er zu den meistausgezeichneten Werber:innen der Welt. W&V hat mit Mihnea Gheorghiu über seine Karriere, seine Erfolge und persönliche Niederlagen gesprochen. Sein Credo: Follow the people! Not the money.

KI verändert die Funktionsweise von Social weniger als gedacht. Was sich wandelt, ist der Weg dahin, sagt Sebastian Galla, CEO und Gründer der Social-Agentur Brandneo in Dortmund. Galla glaubt, dass Kunden und Agenturen künftig in gemeinsamen KI-Betriebssystemen miteinander arbeiten, die in einem geschützten Rahmen Markenwissen für Kommunikation nutzen. Das wird die Kunde-Agentur-Beziehung komplett neu gestalten.

Streaming, Social Video und lokale Daten sollen künftig stärker dazu beitragen, Menschen in die Filialen des Möbelriesen Roller zu bringen. Im Interview erläutert pilot-Geschäftsführer Florian Lina, wie sich Mediaplanung für stationäre Händler verändert und warum Business-KPIs wichtiger werden als reine Reichweitenwerte.

Vor drei Jahren stand die Zusammenarbeit bereits auf der Kippe, anschließend folgte mit „Kleine Freiheit“ einer der wichtigsten Markenstarts von Astra. Nun endet die Partnerschaft zwischen Astra und Philipp und Keuntje nach 27 Jahren.

Freundschaft und Freiheit sind die Fundamente für die Kreativität der neuseeländischen Agentur, die in Cannes mit einer Herpes-Kampagne und sechs Lions für Furore sorgte – und auch in diesem Jahr auf Erfolgskurs ist. Ihr Ziel? Internationale Expansion.

Die Einführung von KI spart Agenturen Zeit. Doch genau darin steckt auch ein Problem: Viele Geschäftsmodelle basieren auf dem Verkauf eben dieser Zeit. Die Berliner PR-Agentur getpress reagiert darauf mit einem ungewöhnlichen Schritt und entwickelt eine eigene Software.

Die Übernahme von IPG hat Omnicom Kraft gekostet. 2026 aber will Nancy Reyes, Global President und CEO BBDO, durchstarten. Motto: "Do big things". Dafür stellt sie die Agenturgruppe global neu auf. Auf einer ihrer Deutschland-Reisen konnte W&V mit ihr und Björn Bremer, dem CEO von BBDO Germany, ein Interview führen.

Wo steht Cultural Marketing nach dem Hype im vergangenen Jahr? Mit Maurice Moe Endres, Cultural Marketing Director von Serviceplan Culture in Berlin, hat Conrad Breyer in seinem Podcast "The Perfect Match" die Sache erörtert. Außerdem: Warum die Kommunikation mit Communitys auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Sinn und wie KI die ganze Sache noch effektiver macht.

Nach mehr als 20 Jahren baut sich Hornbach ein neues Agenturmodell. Die Marke hält zwar an Kreativchef Guido Heffels fest, geht mit ihm aber zum "House of Communication" der Serviceplan Group. HeimatTBWA droht das Aus.

Mit Everbrand gründen Stefanie Kuhnhen und Stephan Grabmeier eine neue Strategieberatung. Dahinter steckt ein größerer Wandel: KI verändert gerade, warum Unternehmen Marke überhaupt noch brauchen.

Viele Unternehmen investieren derzeit massiv in KI, Automatisierung und Effizienz. Strichpunkt sieht darin ein wachsendes Problem, denn Marken ähneln sich immer stärker. Die Agentur baut deshalb ihr Geschäftsmodell um und rückt Unternehmensidentität ins Zentrum der Markenführung.

Accenture Song stellt seine Führung in Europa neu auf: Lars Finke übernimmt das Customer-Geschäft von Roland Mayr. Im Gespräch mit W&V erklärt Finke, warum KI für viele Unternehmen vor allem zum Organisationsproblem wird.

Viele Agenturen arbeiten organisatorisch noch immer in klassischen Disziplinen. antoni baut Social und AI nun direkt ins operative Zentrum der Agentur ein und stellt damit die klassische Trennung zwischen Kreation, Beratung und Tech infrage.

Auch für inhabergeführte Agenturen bleibt der Markt schwierig; die Umsätze stagnieren. Schuld sind sinkende Budgets auf Kundenseite bei gleichzeitig hohen Transformationkosten. Andererseits gibt es viele Agenturen, die zulegen. Was sie richtig machen.

Neue Führung, neue Prioritäten: Bianca Scheiwe rückt bei Havas Germany Kundenteams und Prozesse stärker ins Zentrum. Dahinter steckt ein Umbau, der Kampagnenarbeit und Steuerung deutlich verändert.

Erst Erinnerungen an alte Werbung, jetzt ein Film über ein Restbrett: Hornbach und HeimatTBWA verschieben den Fokus erneut. Dahinter steckt ein neuer Blick auf Material und Zielgruppe.

Wer in der Werbung arbeitet, wird nicht unbedingt froh, wie der Happiness-Report von BVDW, Appinio und Awork meldet. Darunter leidet dann freilich auch die Arbeit für Kunden. Die Lösung liefert ausgerechnet Künstliche Intelligenz. Wenn da nicht ein Problem wäre.

Warum Marken nicht länger nur Zielgruppen adressieren, sondern kulturelle Räume besetzen müssen. Und zwar wirksam. Von Phillip Böndel, The Ambition.

Jens Pfau und Philipp Schwartz sind zurück. Nach ihrem Ausstieg bei Adam & Eve Berlin - die Agentur wird im Zuge des Omnicom-IPG-Mergers bei TBWA integriert - machen sich die beiden Werber mit der Markenberatung Room Service selbstständig. Sie folgen damit einem Trend.

Herleitung, Umsetzung, Vermittlung: Beim neuen Corporate Design des Landes Hessen klemmt es an vielen Ecken, findet Norbert Möller, ECD der Peter Schmidt Group. Die Folge: Statt eine Story des Zusammenkommens zu erzählen, redet man über Kosten und Konturlinien.

Der Wettbewerb im Marketing entscheidet sich nicht mehr daran, wer schneller produziert. Diese Phase ist dank KI längst vorbei. Stattdessen rückt eine andere Frage in den Mittelpunkt: Wer trifft die besseren Entscheidungen und wofür zahlen Kunden überhaupt noch? Stefanie Polster von Rock&Stars macht deutlich, woran sich Agenturen künftig messen lassen müssen.

In jüngster Zeit entstehen immer mehr Kleinstagenturen, die Einzelne allein über KI steuern. Sie bieten Kunden die gewünschte Seniorität, Fokus und Wertschöpfung. Wie KI einer alten Idee neues Leben einhaucht und wie das den Markt verändert.