
Agentur Welt: Trotz Krise: Aufbruchstimmung im Agenturmarkt?
Mit Mutabor Advertising geht eine weitere Neugründung an den Start, obwohl die Branche mitten in der Konsolidierung steckt. Es kommt offenbar auf die Aufstellung an.
Leadagentur, Pool oder Inhouse-Agentur? Kunden stellen sich ihren Bedürfnissen entsprechend schon immer ihr eigenes Agenturmodell zusammen. Längst aber geben die Verbraucher das Tempo vor im Marketing. Agenturen und ihre Kunden müssen zunehmend agil werden, um ihre Zielgruppen zu erreichen. So entstehen ständig neue Agenturmodelle wie Customized, Virtuals etc. Der Markt wird immer komplexer.

Mit Mutabor Advertising geht eine weitere Neugründung an den Start, obwohl die Branche mitten in der Konsolidierung steckt. Es kommt offenbar auf die Aufstellung an.

Mit der Mutabor Advertising will die Agenturgruppe Mutabor die Lücke zwischen Brand-Strategie, Brand-Design und Marketing schließen. Amelie Pamp und Kathi Walter führen sie. Die Zeit dafür sei reif, meint Mutabors CEO Johannes Plass.

W&V, Horizont und GWA bitten wieder um eure Zahlen, um das Ranking der inhabergeführten Agenturen für 2024 zu erstellen. Ihr habt bis 23.2. Zeit.

Während viele Agenturen wieder auf Wachstum hoffen, bleibt Frank Müller deutlich skeptisch. Der Geschäftsführer der Agenturberatung Müllers Garage erklärt, warum er 2026 eher mit Stagnation rechnet und woran sich die tatsächliche Lage ablesen lässt.

Volle Lager, Kaufzurückhaltung und steigender Preisdruck verändern den Fahrradhandel spürbar. Die Vergabe des Leadetats von B.O.C. an die Agentur Vasataschröder zeigt, warum Markenführung, Priorisierung und integrierte Kommunikation an Bedeutung gewinnen.

Das vergangene Jahr war von Konsolidierungen und Insolvenzen im Agenturmarkt geprägt. Und so könnte es weitergehen, wenn Agenturen es nicht schaffen, ihre Wertschöpfung neu zu definieren. Denn die Budgets dürften eher weiter schrumpfen. Worauf es jetzt ankommt.

WPP übersetzt strategisches Agenturwissen in KI-Agenten und macht es dauerhaft verfügbar. Für Marketingentscheider deutet sich damit ein Strukturwandel an, der Auswirkungen auf Zusammenarbeit, Qualität und Vergütung haben dürfte.

Burgermeister ist vom Berliner Einzelstandort zur schnell wachsenden Burgerkette geworden. Mit der Expansion verändern sich die Anforderungen an Sichtbarkeit und Markenarbeit. Deshalb holt sich das Unternehmen nun externe Unterstützung und beauftragt Motor Kommunikation mit wichtigen Aufgaben in Kommunikation und Kreation.

Der Werbemarkt wächst, aber nicht für alle. Teil zwei des W&V Marketing-Barometers zeigt, warum Budgets selektiver werden, welche Kanäle profitieren und weshalb der Nachweis von Werbewirkung zur zentralen Managementfrage wird.

Cartier überholt Rolex auf Pinterest und TikTok, und das nicht trotz, sondern wegen eines anderen Markenverständnisses. Eine neue Webnetz-Analyse zeigt, warum Plattformmechaniken heute stärker wirken als schiere Markengröße.

Mit dem „Herzwald“ setzt CosmosDirekt im Jubiläumsjahr auf ein ungewöhnliches Nachhaltigkeitsprojekt. Die Aktion zeigt, wie Marken Verantwortung sichtbar machen können und wo die Grenze zwischen Symbolik und Substanz verläuft.

GenAI verschiebt die Content-Produktion von Agenturen und Beratungen in Richtung Hybridbetrieb und stellt Abrechnung, Prozesse und Tool-Stacks infrage. Justaddsugar und EY Studio+ zeigen, wie unterschiedlich Dienstleister darauf reagieren.

Zum vierten Mal in Folge schafft es die Serviceplan Group an die Spitze des W&V-Kreativrankings vor Scholz & Friends und HeimatTBWA. Für Deutschland war es ein bescheideneres Kreativjahr in wirtschaftlich angespannten Zeiten. Wer es mit welchen Arbeiten in die Top 30 geschafft hat, Analysen, Trends, Prognosen.

Der Münchner Agentur war es nicht gelungen, einen Investor für den Weiterbetrieb des Stammhauses zu finden. Die beiden Gründer Martin Eggert und David Stephan trennen sich jetzt, Kunden und ihre Teams kommen zum Teil neu unter.

Wenn die Lufthansa etwas an ihrem Auftritt ändert, schauen wir alle genauer hin – auch wenn es streng genommen die Lufthansa Group ist. Norbert Möller, ECD der Peter Schmidt Group, über Konzernmarken, Kraniche und einen fehlenden Kreis.

Warum es sinnvoller ist, bestehende Kunde-Agentur-Beziehungen zu stärken, statt sie einfach gegen andere Player auszutauschen. Ein Gastbeitrag von Julius Lipsky, Geschäftsführer der Agentur Wahrschau in Hamburg.

Über Jahre haben sie reininvestiert. Jetzt steht das House of AI der Serviceplan Group. Die Agenturgruppe präsentiert damit erstmals ein ganzheitliches KI-System für den deutschen Markt. W&V stellt es vor.

Eine Webnetz-Analyse zeigt, wie stark Parfümerien auf Social Media wirklich performen. Douglas ist stark bei TikTok und Instagram, Flaconi glänzt auf Facebook. Doch einer ist stärker: Influencer Jeremy Fragrance.

Nach dem Omnicom-IPG-Merger steht die Branche vor einer Richtungsentscheidung: Kostensenkung vs. Wertschöpfung. Wer künftig mitspielen will, koppelt Beratung, Kreativität mit Technologie und misst den Business-Impact.

Der Mayd-Werber hat seine Karriere dieser einen Agentur zu verdanken, die jetzt ihren Platz in der Geschichte räumt. Zeit für einige melancholische Betrachtungen und ein paar ganz persönliche Anekdoten zu DDB.

Meldungen zu Übernahmen, Neuausrichtungen, Entlassungen und Pleiten rauschen täglich durch die Feeds. Die Marketingbranche steckt in der Krise und mit ihr die Agenturen. Aber auch wenn jetzt viele das Ende voraussagen: Es gibt eine Zukunft! Mit Matthias Schrader von Oh So Digital hat Conrad Breyer im W&V-Podcast "The Perfect Match" darüber gesprochen, wie die aussehen könnte.

Der Kreative wechselt nach Stationen bei Jung von Matt, McCann und David + Martin wieder in ein Network. Und soll als "kreative Naturgewalt" die Agenturtransformation vorantreiben. Havas stellt sich als Social-First-Agentur auf.

Während Wettbewerber wie Publicis und Omnicom auf Einheitlichkeit setzen, hält WPP an seinen Agenturmarken fest. Stichwort: Differenzierung. Das zeigt die Konstellation der Ogilvy Group in Deutschland, die eine neue Führung bekommt.

Kaum hat die EU den Omnicom-IPG-Merger abgesegnet, holen die Verantwortlichen ihre Pläne aus der Schublade. DDB verschwindet wie vielfach vermutet vom Markt, in Deutschland aber nur der Name. Denn die Verantwortlichen hatten die Rechnung ohne die Kunden gemacht.