Möglichst "fossil free": Iglo setzt auf den nachwachsenden Rohstoff Papier

Doch Iglo geht noch einen Schritt weiter: Die grüne Farbe soll nicht nur für pflanzliche Ernährung stehen, sondern auch Iglos Anspruch unterstreichen, auf nachhaltige Verpackung zu setzen. So verzichtet das Unternehmen nach eigenen Angaben weitgehend auf fossile Materialien und vermeidet möglichst erdölbasierte Plastikverpackungen. Nach Angaben der Gruppe werden bereits heute 95 Prozent der Produkte in papierbasierten Pappschachteln verpackt, die im Altpapier entsorgt werden können und so als Rohstoff dem Kreislauf erhalten bleiben. Die verbliebenen Beutellösungen für Fertiggerichte sollen in Zukunft ebenfalls sukzessive auf nachwachsende Rohstoffmaterialien umgestellt werden.

Laut Prognosen wächst der Markt für vegan-vegetarische Lebensmittel um 15 Prozent pro Jahr

Laut der Ergebnisse verschiedener Marktanalysen ist das vegan-vegetarische Lebensmittel-Segment ein dynamischer Wachstumsmarkt. So rechnet Statista mittelfristig zwischen 2022 und 2027 mit einer Umsatzwachstumsrate von etwa 15 Prozent pro Jahr. Für Iglo sieht es gut aus: Obwohl erst 2020 mit den pflanzlichen Proteinalternativen gestartet, gaben im Mai im Rahmen einer Sonderumfrage des Statista Global Consumer Surveys 38 Prozent der Deutschen an, die pflanzenbasierten Ersatzprodukte von "Green Cuisine" zu kennen und zu mögen. Damit liegt die vegane Linie der Gruppe in kürzester Zeit in diesem Segment auf Platz Zwei der Markenbekanntheit, knapp hinter der Rügenwalder Mühle, die bereits sechs Jahre früher mit einem ersten Angebot in den Markt eingestiegen war. Im Tiefkühlkostsegment ist Iglo laut Nielsen mit einem Marktanteil von rund 60 Prozent sogar Marktführer.


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Autor: Marina Rößer

hat lange in einem Start-Up gearbeitet, selbst eines gegründet und schreibt für W&V derzeit als Digital Nomad von überall aus der Welt. Sie liebt alles Digitale, gestaltet, fotografiert und kocht aber auch gerne.