Die Skepsis der Unternehmen in Deutschland könnte nach Einschätzung von Experten auch damit zu tun haben, dass die am Markt dominierenden Virtual-Reality-Brillen des Facebook-Konzern Meta hierzulande gar nicht verkauft werden. Grund ist ein Streit mit dem Kartellamt. Der Meta-Konzern hat zwar den umstrittenen Zwang eines Facebook-Logins für die Nutzung seiner Virtual-Reality-Brille Meta Quest 2 im August aufgehoben. Die VR-Brillen von Meta, darunter auch die neue VR-Brille Quest Pro, werden aber weiterhin in Deutschland nicht angeboten. Rohleder sagte, auch der hohe Preis für VR-Brillen sei zumindest für private Verbraucher ein Hindernis.

In der Bitkom-Umfrage ist eine knappe Mehrheit (58 Prozent) der befragten Unternehmen der Meinung, das "Metaverse" werde das Internet deutlich verändern und biete eine Vielzahl neuer Geschäftsmöglichkeiten. 42 Prozent halten es dagegen für einen kurzfristigen Hype, der die Erwartungen nicht erfüllen und bald wieder verschwinden werde. (dpa/st)

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