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Da lacht das Netz: Boris Johnson wegretuschiert

Ex-Premier Boris Johnson erging es jetzt wie früher in der Sowjetunion Nikita Chruschtschow: Er wurde aus einem Bild einfach herausretuschiert. Twitter amüsiert sich über den britischen Wirtschaftsminister.
© W&V

Da lacht das Netz: Boris Johnson wegretuschiert

Die konservative britische Regierung ist immer wieder für Heiterkeit gut – und das in aller Regel unfreiwillig. Wirtschaftsminister Grant Shapps hat jetzt ein Bild getwittert, aus dem der ehemalige Premierminister Boris Johnson per Photoshop herausretuschiert wurde. Das Bild von 2021 zeigt Shapps vor einer Rakete neben Dan Hart, Chef der US-Raumfahrtfirma Virgin Orbit, sowie Ian Annett von der britischen Weltraumbehörde UK Space Agency. Der Minister schrieb dazu, dass die Regierung stolz darauf sei, den ersten Satellitenstart auf europäischem Boden zu unterstützen – der am Montag nach dem Start in Cornwall im Übrigen scheiterte.

Keine zehn Pfund für eine anständige Photoshop-Bearbeitung

Bemerkenswert an dem Bild ist, dass unter den drei Herren eigentlich auch Ex-Premier Johnson zu sehen war. Er ist nun aber nach alter Chruschtschow-Kreml-Manier herausretuschiert, und das handwerklich schlecht. Nachdem der Guardian am Dienstag die beiden Fotos gezeigt hatte ("Erkenne den Unterschied"), löschte der Wirtschaftsminister den Tweet. Shapps lässt ausrichten, dass er nicht selbst zu Photoshop gegriffen habe, sondern offenbar einem bereits gefakten Bild aufgesessen sei. Aus seinem Umfeld heißt es laut Standard: "Natürlich würde er niemanden unterstützen, der die Geschichte umschreibt, indem er den ehemaligen Premierminister von einem Bild entfernt. Er war stolz darauf, in Boris’ Regierung zu dienen." Twitter spottet: "Geschätztes Nettovermögen vier Millionen Pfund, aber er kann sich keine zehn Pfund für eine anständige Photoshop-Bearbeitung leisten."

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