Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Da lacht das Netz: Boris Johnson wegretuschiert

Ex-Premier Boris Johnson erging es jetzt wie früher in der Sowjetunion Nikita Chruschtschow: Er wurde aus einem Bild einfach herausretuschiert. Twitter amüsiert sich über den britischen Wirtschaftsminister.
© W&V

Da lacht das Netz: Boris Johnson wegretuschiert

Die konservative britische Regierung ist immer wieder für Heiterkeit gut – und das in aller Regel unfreiwillig. Wirtschaftsminister Grant Shapps hat jetzt ein Bild getwittert, aus dem der ehemalige Premierminister Boris Johnson per Photoshop herausretuschiert wurde. Das Bild von 2021 zeigt Shapps vor einer Rakete neben Dan Hart, Chef der US-Raumfahrtfirma Virgin Orbit, sowie Ian Annett von der britischen Weltraumbehörde UK Space Agency. Der Minister schrieb dazu, dass die Regierung stolz darauf sei, den ersten Satellitenstart auf europäischem Boden zu unterstützen – der am Montag nach dem Start in Cornwall im Übrigen scheiterte.

Keine zehn Pfund für eine anständige Photoshop-Bearbeitung

Bemerkenswert an dem Bild ist, dass unter den drei Herren eigentlich auch Ex-Premier Johnson zu sehen war. Er ist nun aber nach alter Chruschtschow-Kreml-Manier herausretuschiert, und das handwerklich schlecht. Nachdem der Guardian am Dienstag die beiden Fotos gezeigt hatte ("Erkenne den Unterschied"), löschte der Wirtschaftsminister den Tweet. Shapps lässt ausrichten, dass er nicht selbst zu Photoshop gegriffen habe, sondern offenbar einem bereits gefakten Bild aufgesessen sei. Aus seinem Umfeld heißt es laut Standard: "Natürlich würde er niemanden unterstützen, der die Geschichte umschreibt, indem er den ehemaligen Premierminister von einem Bild entfernt. Er war stolz darauf, in Boris’ Regierung zu dienen." Twitter spottet: "Geschätztes Nettovermögen vier Millionen Pfund, aber er kann sich keine zehn Pfund für eine anständige Photoshop-Bearbeitung leisten."

Das sind die Themen von TechTäglich am 11. Januar 2023:

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

Neueste Beiträge

Gastbeitrag
WuV Community Icon CUI für Marken-Websites: Wie der Kundendialog zur neuen Benutzeroberfläche wird
Ein Chatfenster allein macht eine Marke noch nicht dialogfähig. In seinem Gastbeitrag erklärt Erik Wend, Geschäftsführer von wendweb, warum Conversational User Interfaces (CUI) die klassische Website verändern – und welche Voraussetzungen Unternehmen schaffen müssen, damit aus Navigation tatsächlich Kundendialog wird.
6 Minuten
Gaming-Marketing
WuV Community Icon Nicht Sponsor, sondern Teil des Spiels: Wie Das Handwerk Fortnite nutzt
Nach mehr als 350.000 Twitch-Zuschauern für sein Minecraft-Projekt und über 10.000 Android-Downloads für eine eigene App geht Das Handwerk nun auf Fortnite. Mike Schleiermacher von CarlNann erklärt, wann Marken im Gaming relevant werden und warum Reichweite und Spielzeit noch keinen Kommunikationserfolg belegen.
7 Minuten
28. Aug 2026
Qualität ≠ Wirkung
WuV Community Icon Wie Premiuminventar heute Wirkung beweisen kann
Premium-Publisher leben von dem Versprechen, mehr zu bieten als bloße Reichweite. Für Werbetreibende zählt heute aber insbesondere, ob sich dieser Qualitätsanspruch auch in Aufmerksamkeit, Markenwirkung und Performance-Daten niederschlägt. Im Interview erklärt Maik Rogge, COO & stellvertretender Geschäftsführer iq digital, wie sich journalistische Umfelder messen lassen, welche Publisher-Signale tatsächlich hilfreich sind und wo Programmatic, Contextual Targeting und KI an die Grenzen der Qualitätsversprechen stoßen. 
6 Minuten

Das könnte dich auch interessieren

Anzeige
Vom digitalen Schaufenster zum AI Sales Consultant: Wie KI die Website neu definiert
Warum Marken und Agenturen Websites jetzt vom Content-Kanal zum intelligenten Beratungsraum weiterentwickeln müssen.
7 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige