Das Ziel: So könnten künftig mehrere Monats-Abos benötigt werden, um große Serien anzuschauen – was Kunden zurückbringen würde, die derzeit häufig nur für einen Monat ein Abo abschließen, dann ihre Lieblingsserie am Stück schauen, um zum Ende des Monats sofort wieder zu kündigen. So könnte Netflix in Teilen den Abo-Schwund stoppen.

Der richtige Weg? Zweifel sind angesagt!

Netflix sollte sich einfach mehr aufs Kerngeschäft konzentrieren: Filme und Serien in hoher Qualität. Statt jede Woche mehrere Games als Abo-Bonus und bald ein Billig-Abo mit Werbung anzubieten, um kontinuierliche Preiserhöhungen auf bis zu 18 Euro pro Monat zu "rechtfertigen", sollte der Dienst den Fokus mehr auf Top-Serien legen und weniger als Gemischtwarenladen agieren. 


Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.