Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Kik mal: So billig sieht Prada im Metaverse aus

Heute in TechTäglich: Ist das die Zukunft des Metaverse? Der Konzern hat einen seltsamen neuen Virtual Shop für Klamotten präsentiert. Luxus-Marken wie Prada wurden als Partner gewonnen. Aber das reicht noch nicht!
© W&V

Meta startet wohl in dieser neuen Woche einen Online-Store, in dem Facebook-, Instagram- und Messenger-Nutzer digitale Kleidung für ihren Avatar kaufen können. Erste Marken haben Partnerschaften mit Meta geschlossen, um virtuelle Klamotten zu entwickeln: Prada, Balenciaga und Thom Browne.

Meta-CEO Mark Zuckerberg verspricht die schnelle Einbindung weiterer Marken: "Digitale Güter werden eine wichtige Möglichkeit sein, sich im Metaversum auszudrücken und ein wichtiger Motor für die Kreativwirtschaft."

Aber Kik mal! Das Netz lacht sich kaputt, weil die Klamotten so billig wirken. The Verge ätzt: "Wenn Sie jemals gedacht haben: Ich möchte, dass mein digitaler Avatar schlecht gerenderte Designerkleidung trägt, dann habe ich gute Nachrichten für Sie." 

Neu erfinden wird Zuck das Metaverse-Rad damit leider auch nicht. Digitale Shops gab es schon in Second Life, das 2003 (!) genau solche Shop-Welten, damals noch unter dem Namen Linden World, startete…

Meta hält noch geheim, ab wann die virtuellen Klamotten käuflich erworben werden können. Auch sind die Preise unklar. Wir ahnen: Sie sind virtuell, aber wahrscheinlich trotzdem teuer.

In einem Livestream hat Insta-Direktorin Eva Chen letzte Woche auch ein spezielles Zuckerberg-Outfit angeteasert. Auch das wirkte unfertig, billig, schlecht gerendert: Mark in schlaffen Jeans mit weißem Gürtel und viel zu engem grünen T-Shirt. Aber Zuckerberg jubelte: "Ich weiß nicht, ob ich das jemals hinbekommen hätte."  

Ganz ehrlich, Mark: Irgendwie zum Wegkiken…

Das sind die Themen in TechTäglich vom 20. Juni:

Breaking Beta: Diese Apps zerschroten Apple-Geräte

Netflix in der Krise: Bye bye Binge Watch?

Kik mal! So billig ist Prada im Metaverse

Schild-Bürger: Das digitale Auto-Kennzeichen kommt

Disney schickt Kunden auf Weltreise 

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

Neueste Beiträge

Daten & TV
WuV Community Icon Neue Datenpartnerschaften: So will Seven.One TV adressierbarer machen
Seven.One Media stellt sein datenbasiertes Produktportfolio neu auf und setzt dafür auf neue Datenpartnerschaften - unter anderem mit Criteo und Kleinanzeigen. So sollen Kampagnen auf Joyn, im CTV und in digitalen Umfeldern präziser ausgesteuert werden können. 
2 Minuten
18. Sep 2026
Identity
WuV Community Icon Warum IDs im Open Web an der Buy-Side hängen bleiben
Nach zwanzig Jahren in dieser Branche scheint sich eine Wahrheit hartnäckig zu halten: Das Open Web verliert im Kampf um Werbebudgets weiterhin gegen die Walled Gardens. Laut Jounce Media ist der Anteil der globalen Non-Search-Digitalwerbebudgets, der an Walled Gardens geht, von 42 Prozent im Jahr 2017 auf schätzungsweise 81 Prozent im Jahr 2025 gestiegen. Aber warum überrascht das?
5 Minuten
RFID-Wagen x Screen x Kassenbon
WuV Community Icon Vom Screen bis zum Kassenbon: Was In-Store Retail Media wirklich bringt
Cyreen und One Tech Group machen In-Store Retail Media programmatisch buchbar und messen den Kaufeffekt bis zum Bon. Eine Studie über 237 Kampagnen zeigt, wann Screens am POS besonders gut wirken. 
5 Minuten
18. Sep 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
Anzeige
Vom digitalen Schaufenster zum AI Sales Consultant: Wie KI die Website neu definiert
Warum Marken und Agenturen Websites jetzt vom Content-Kanal zum intelligenten Beratungsraum weiterentwickeln müssen.
7 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige