Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

WuV Community Icon Eine Swatch-Kampagne in China sorgt für Empörung

Wegen einer umstrittenen Werbegeste hat Swatch seine jüngste Kampagne in China zurückgezogen und sich öffentlich entschuldigt. Der Vorfall zeigt, wie groß das Risiko kultureller Missverständnisse in Märkten ist, auf die Unternehmen wirtschaftlich stark angewiesen sind.
Swatch entschuldigt sich für Werbemotiv in China
Swatch entschuldigt sich für Werbemotiv in China
© Shutterstock / Tobias Arhelger

Rassismusvorwürfe mit Folgen für das Schweizer Unternehmen Swatch. In der Kampagne zur Kollektion „Swatch Essentials“ war ein asiatischer Mann zu sehen, der mit den Fingern seine Augen zu Schlitzen zog. Das Problem: Diese Geste wird vor allem in China, aber auch in vielen anderen Weltregionen als klar rassistisch empfunden. Innerhalb weniger Stunden entwickelte sich eine Welle der Empörung in sozialen Netzwerken. Swatch reagierte schnell: In einer Erklärung auf Weibo und Instagram entschuldigte sich das Unternehmen auf Chinesisch und Englisch und kündigte an, sämtliches Werbematerial weltweit zurückzuziehen.

Du willst weiterlesen?

Mit bestehendem Abo einloggen

 

Noch kein Abo? Hol dir jetzt dein W&V Abo!

  • 3 Monate testen für nur 19,90 €
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle W&V Inhalte
  • Kuratierte Newsletter "Rolf räumt auf" und "Best of"
W&V Testabo
€
19,90

für 3 Monate

Nur 0,22 € pro Tag
W&V Jahresabo
€
499,00

pro Jahr

Jetzt bestellen! Mit bestehendem Abo einloggen

Neueste Beiträge

Value Media
WuV Community Icon Warum mehr Attention nicht automatisch mehr Wert schafft
Mehr Attention gilt im Marketing gemeinhin als Erfolg. Forscherin Lisa-Charlotte Wolter und Teads-Manager Phillip Laudien erklären, wo diese Logik kippt und wie Value Media Mediaentscheidungen verändern soll.
7 Minuten
28. Sep 2026
Doppelrolle
WuV Community Icon Warum Brevos CMO sich selbst als "Mini-CEO" bezeichnet
Inken Kuhlmann-Rhinow hat bei Brevo zwei Jobs, die in vielen Unternehmen deutlich voneinander getrennt wären. Sie verantwortet das weltweite Marketing des CRM-Anbieters und gleichzeitig als General Manager das Self-Serve-Geschäft.
6 Minuten
28. Sep 2026
Agentic Advertising
WuV Community Icon Kann Agentic AI die Werbebudgets neu verteilen?
Auch auf der Dmexco ist es zu spüren. Ein Wabern zieht durch die Gänge, ehrfürchtig spricht man von „Agentic AI“. Der Begriff fällt auf Bühnen, an Ständen und wahrscheinlich auch bei dem einen oder anderen Kölsch am Abend. Was genau mit der Werbeindustrie passiert, wenn KI-Agenten größere Teile der Arbeit übernehmen, ist vielerorts noch offen. Doch an Anbieter-Ambitionen mangelt es nicht. 
7 Minuten

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon „Bezahlt wird das Ganze nicht mit Geld, sondern mit Kontrollverlust“
Zwei Millionen Views sind schnell vergessen, sagt Julius Kahleis, Mitgründer von koelnistkool und der Agentur Kranz. Im Interview erklärt er, was Talkability von reiner Reichweite unterscheidet und warum Marken sich das nicht kaufen können.
9 Minuten
Interview
WuV Community Icon Ulrich Klenke: "Wer Marke nur als Summe seiner Produkte begreift, denkt zu kurz"
Die Telekom ist erneut auf Platz eins beim BrandZ-Ranking. Wir sprachen mit Ulrich Klenke, Chief Brand Officer der Deutschen Telekom, was er aus der Analyse mitnimmt, welche Marken ihn positiv überraschen – und wie man eine Marke aus dem Tal führt.
9 Minuten
12. Mär 2026
Live vom W&V-Summit
WuV Community Icon Die Zukunft des Marketings entscheidet sich nicht am Tool
Sechs Kurzvorträge, sechs Perspektiven, ein gemeinsamer Befund: Das Marketing von morgen wird nicht allein durch KI, Daten und Automatisierung geprägt. Entscheidend wird, ob Unternehmen wieder mutiger innovieren, Marken strategisch führen und Verantwortung neu verteilen.
6 Minuten
12. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige