Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 7 Min.

WuV Community Icon Substanz statt Spektakel: Der große Verbraucherwandel 2026

Produktdesign und echte Qualität werden wichtiger als Social Buzz und virale Kampagnen. Eine fundamentale Verschiebung im Konsumverhalten kündigt sich an – mit weitreichenden Folgen für Marketing und Markenführung.
© W&V/Thomas Dashuber

Als Mondelez Anfang 2025 die klassische Milka-Tafel von 100 auf 90 Gramm schrumpfen ließ und kurz darauf den Preis von 1,49 auf 1,99 Euro erhöhte, rechnete niemand mit der Wucht der Reaktion. Das europäische Geschäft brach um 7,5 Prozent ein, während die Preise um 12,6 Prozent stiegen. Die Verbraucherzentrale Hamburg verklagte den Konzern wegen unlauteren Wettbewerbs. Foodwatch nominierte die Schokolade für den „Goldenen Windbeutel 2025" für die dreisteste Werbelüge des Jahres.

Du willst weiterlesen?

Mit bestehendem Abo einloggen

 

Noch kein Abo? Hol dir jetzt dein W&V Abo!

  • 3 Monate testen für nur 19,90 €
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle W&V Inhalte
  • Kuratierte Newsletter "Rolf räumt auf" und "Best of"
W&V Testabo
€
19,90

für 3 Monate

Nur 0,22 € pro Tag
W&V Jahresabo
€
499,00

pro Jahr

Jetzt bestellen! Mit bestehendem Abo einloggen

Neueste Beiträge

Retail-Strategie
WuV Community Icon Was Calida am Ku’damm über seine Kunden lernen will
Calida nutzt seinen neuen Berliner Flagship-Store als Referenzmodell für die eigene Retail-Strategie. Der Standort soll zeigen, welche Produktwelten, Zielgruppen und Beratungsansätze funktionieren – und was davon ins Filialnetz wandert.
5 Minuten
Brand Diagnostics
WuV Community Icon Markenbekanntheit statt Abverkauf: Provinzial will die jungen Erwachsenen erreichen
Mit dem neuen Markenauftritt will der Versicherer Provinzial vor allem die Zielgruppe der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 40 Jahren gewinnen. Im Fokus stehen daher nicht die Angebote, sondern ein Lebensgefühl. Gelingt der Versuch, die nicht ganz unkomplizierte Zielgruppe so einzufangen?
4 Minuten
6. Okt 2026
KI für Könner
WuV Community Icon Was in der Arbeit mit KI in Marketing und Kommunikation den Unterschied macht
Fast alle Organisationen kaufen heute dieselben KI-Modelle. Warum manche damit deutlich weiter kommen als andere, hat eine neue Studie des Humboldt Instituts untersucht, unterstützt von der Münchner KI-Beratung disruptive. Ihr Gründer Timm Rotter erklärt, was Unternehmen tun müssen, damit aus KI-Ausgaben tatsächlich Wirkung wird.
6 Minuten
6. Okt 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon „Bezahlt wird das Ganze nicht mit Geld, sondern mit Kontrollverlust“
Zwei Millionen Views sind schnell vergessen, sagt Julius Kahleis, Mitgründer von koelnistkool und der Agentur Kranz. Im Interview erklärt er, was Talkability von reiner Reichweite unterscheidet und warum Marken sich das nicht kaufen können.
9 Minuten
Interview
WuV Community Icon Ulrich Klenke: "Wer Marke nur als Summe seiner Produkte begreift, denkt zu kurz"
Die Telekom ist erneut auf Platz eins beim BrandZ-Ranking. Wir sprachen mit Ulrich Klenke, Chief Brand Officer der Deutschen Telekom, was er aus der Analyse mitnimmt, welche Marken ihn positiv überraschen – und wie man eine Marke aus dem Tal führt.
9 Minuten
12. Mär 2026
Live vom W&V-Summit
WuV Community Icon Die Zukunft des Marketings entscheidet sich nicht am Tool
Sechs Kurzvorträge, sechs Perspektiven, ein gemeinsamer Befund: Das Marketing von morgen wird nicht allein durch KI, Daten und Automatisierung geprägt. Entscheidend wird, ob Unternehmen wieder mutiger innovieren, Marken strategisch führen und Verantwortung neu verteilen.
6 Minuten
12. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige