Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Billiger als billig: Aldi Süd stellt "Einfach gut" ins Regal

Mit ihren Eigenmarken sind Discounter seit jeher um einiges billiger als es die Markenware ist. Jetzt testet Aldi Süd eine Einstiegsmarke namens "Einfach gut", die nochmal erheblich preiswerter ist.
© W&V

Durch die hohe Inflation sind unsere Lebensmittel in letzter Zeit spürbar teurer geworden. Das betrifft nicht nur die Markenprodukte, sondern leider auch die Discounterprodukte. Aldi Süd testet nach einem aktuellen Bericht der Lebensmittelzeitung nun unter der Dachmarke "Einfach gut" Backwaren, die preislich noch einmal deutlich unter den üblichen Discountermarken angesiedelt ist. So kostet laut LZ ein Toastbrot von "Einfach gut" lediglich 89 Cent, während das Aldi-Standardtoast der Eigenmarke "Goldähren", das von Lieken hergestellt wird, immerhin 30 Cent teurer ist. Das Markentoast von "Golden Toast", das ebenfalls von Lieken kommt, kostet bei Aldi Süd derzeit mit 1,89 Euro mehr als doppelt so viel wie das neue "Einfach gut"-Brot. Ob Lieken auch hier der Hersteller ist, ließ sich noch nicht Erfahrung bringen. Auch ein billiger Marmor-Kuchen für 1,39 Euro findet sich im Aldi-Regal. 

Kein Ersatz, sondern eine Ergänzung

Wie die Lebensmittelzeitung berichtet, ist der niedrige Preis aufgrund von Einsparungen bei Verpackung und Sortierung sowie wegen des weitgehenden Verzichts auf Emulgatoren und Konservierungsstoffe möglich. Die Produkte der Reihe "Einfach gut" sollen das bisherige Produktsortiment im Übrigen nicht ersetzen, sondern laut LZ ergänzen. Ob die Produktreihe dauerhaft im Sortiment bleibt, lässt sich dennoch kaum vorhersagen. In der Vergangenheit gab es immer mal wieder Testläufe ähnlicher Art, die aber nicht zu einer dauerhaften Aufnahme der Produkte ins Portfolio geführt haben.      

Neueste Beiträge

Daten & TV
WuV Community Icon Neue Datenpartnerschaften: So will Seven.One TV adressierbarer machen
Seven.One Media stellt sein datenbasiertes Produktportfolio neu auf und setzt dafür auf neue Datenpartnerschaften - unter anderem mit Criteo und Kleinanzeigen. So sollen Kampagnen auf Joyn, im CTV und in digitalen Umfeldern präziser ausgesteuert werden können. 
2 Minuten
18. Sep 2026
RFID-Wagen x Screen x Kassenbon
WuV Community Icon Vom Screen bis zum Kassenbon: Was In-Store Retail Media wirklich bringt
Cyreen und One Tech Group machen In-Store Retail Media programmatisch buchbar und messen den Kaufeffekt bis zum Bon. Eine Studie über 237 Kampagnen zeigt, wann Screens am POS besonders gut wirken. 
5 Minuten
18. Sep 2026
Identity
WuV Community Icon Warum IDs im Open Web an der Buy-Side hängen bleiben
Nach zwanzig Jahren in dieser Branche scheint sich eine Wahrheit hartnäckig zu halten: Das Open Web verliert im Kampf um Werbebudgets weiterhin gegen die Walled Gardens. Laut Jounce Media ist der Anteil der globalen Non-Search-Digitalwerbebudgets, der an Walled Gardens geht, von 42 Prozent im Jahr 2017 auf schätzungsweise 81 Prozent im Jahr 2025 gestiegen. Aber warum überrascht das?
5 Minuten

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon „Bezahlt wird das Ganze nicht mit Geld, sondern mit Kontrollverlust“
Zwei Millionen Views sind schnell vergessen, sagt Julius Kahleis, Mitgründer von koelnistkool und der Agentur Kranz. Im Interview erklärt er, was Talkability von reiner Reichweite unterscheidet und warum Marken sich das nicht kaufen können.
9 Minuten
Live vom W&V-Summit
WuV Community Icon Die Zukunft des Marketings entscheidet sich nicht am Tool
Sechs Kurzvorträge, sechs Perspektiven, ein gemeinsamer Befund: Das Marketing von morgen wird nicht allein durch KI, Daten und Automatisierung geprägt. Entscheidend wird, ob Unternehmen wieder mutiger innovieren, Marken strategisch führen und Verantwortung neu verteilen.
6 Minuten
12. Mär 2026
Interview
WuV Community Icon Ulrich Klenke: "Wer Marke nur als Summe seiner Produkte begreift, denkt zu kurz"
Die Telekom ist erneut auf Platz eins beim BrandZ-Ranking. Wir sprachen mit Ulrich Klenke, Chief Brand Officer der Deutschen Telekom, was er aus der Analyse mitnimmt, welche Marken ihn positiv überraschen – und wie man eine Marke aus dem Tal führt.
9 Minuten
12. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige