Bild und Welt künftig als getrennte Marken

Ob es schon eine:n Nachfolger:in gibt, geht aus dem Post nicht hervor, die Ankündigung erfolgt aber in derselben Woche, in der bekannt wurde, dass News-Media-Vorstand Ulrike Handel den Springer-Konzern verlassen wird und der Springer-Vorstand das Unternehmen neu strukturieren möchte. 

Ziel der im Juli 2020 gegründeten ASAM war es, die Umfelder der journalistischen Marken wie "Bild", "Welt" und "Business Insider" mit kreativen Vermarktungsideen und moderner Technologie gattungsübergreifend zu verknüpfen und werbetreibenden Kunden dadurch adäquate Kommunikationslösungen anzubieten. Künftig aber sollen die Marken "Bild" und "Welt" als eigenständige Einheiten mit eigenen CEOs gesteuert werden - und mit eigenen Vermarktungschefs. So steht bereits fest, dass die Geschäfte der Bild künftig von Claudius Senst und Christoph Eck-Schmidt geleitet werden. Bonial-CEO ("Kauf da") Eck-Schmidt wird dabei die gesamte Vermarktung der Gruppe übernehmen. Die Rückkehr zu einer dezentralen Vermarktungsstrategie könnte demnach auch Konsequenzen für di Asam bedeuten und zu dem "friendly disagreement" geführt haben.


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Autor: Marina Rößer

hat lange in einem Start-Up gearbeitet, selbst eines gegründet und schreibt für W&V derzeit als Digital Nomad von überall aus der Welt. Sie liebt alles Digitale, gestaltet, fotografiert und kocht aber auch gerne.