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Apple TV+: Alles zum neuen Fußball-Pass

In Deutschland brauchen Fußball-Fans für Bundesliga und Champions League mittlerweile drei Abos von Sky, DAZN und Amazon. In der US-Liga MLS klappt das einfacher. Denn ab der neuen Saison zeigt Apple alle Spiele live.
© W&V

Apple TV+: Alles zum neuen Fußball-Pass

So ein Angebot mit einem einzigen Sender, der alles überträgt, würden sich Fans der Bundesliga wünschen. Apple TV+ zeigt ab der neuen Saison, die am 25. Februar startet, alle Spiele der US-Fußballliga MLS (Major League Soccer) live und weltweit in über 100 Ländern. Dabei sind nicht nur Einzelspiele zu sehen, sondern auch Konferenzen, die aufgrund der Zeitzonen von New York bis Los Angeles gut und gern für fünf Stunden "Soccertainment" sorgen. Der MLS Season Pass, den Apple jetzt vorgestellt hat, lässt sich ab sofort buchen. Er ist allerdings nicht im normalen Abo von Apple TV+ für 6,99 Euro im Monat inklusive, sondern kostet in Deutschland 14,99 Euro im Monat oder 99 Euro für die gesamte Saison. Wer bereits ein Abo von Apple TV+ hat, zahlt 12,99 Euro bzw. 79 Euro.

Keine Rentner-Liga mehr

Ihr Image als "Rentner-Liga" aus den Zeiten von Franz Beckenbauer, Pelé und Cosmos New York legt die US-Liga mehr und mehr ab. Stars wie Italiens Europameister Lorenzo Insigne (Toronto FC) oder der Schweizer Ex-Bayer Xherdan Shaqiri (Chicago Fire) könnten auch noch in Europas Top-Ligen spielen. Und das von David Beckham erfundene Inter Miami sorgt für Glamour. Angekündigt ist Apple-typischer Service mit eigenen Fan-Seiten für jeden Club, Hintergrundberichten, Zusammenfassungen, Klassiker-Archiv und mehr. Zum Testen gibt es im ersten Monat der neuen Saison einige kostenlose Livespiele.

WM-Gastgeber 2026

"Ein einfacher Zugang ist für den Sport enorm wichtig. Er wird dazu beitragen, dass die MLS nicht nur im Inland, sondern auch international wächst. Unsere Spiele werden von überall aus gesehen", erklärt dazu Kellyn Acosta, US-Nationalspieler von Los Angeles FC. Der 10-Jahres-Deal mit Apple ist Teil des Plans der MLS, den Fußball im Gastgeberland der WM 2026 noch populärer zu machen.

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