Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Falsch geparkt: Selbstjustiz unter Tesla-Fahrern

Wenn Tesla-Fahrer ihre Autos an Supercharger-Ladestationen parken, ohne tatsächlich zu laden, kann das teuer werden. Denn andere Fahrer können sie dann "zwangsweise" an die Station anschließen – für einen Euro pro Minute.
© W&V

Falsch geparkt: Selbstjustiz unter Tesla-Fahrern

Nachdem Tesla-Chef Elon Musk gerne mal etwas rabiat vorgeht, tun es ihm die Fahrer seiner Elektroautos nun immer öfter gleich. Denn unter ihnen nimmt aktuell der Trend zur "Selbstjustiz" zu, wie NotebookCheck berichtet. Dabei geht es um Tesla-Nutzer, die ihre Autos aus Bequemlichkeit an Supercharger-Ladestationen parken, ohne dann überhaupt Strom zu zapfen. Oder sie lassen ihre Fahrzeuge einfach stehen, selbst wenn der Akku schon wieder voll ist. Weil die Parksünder damit die Ladepunkte für andere Fahrer blockieren, kommt es in den USA und China verstärkt zur Gegenwehr.

Tesla-Falschparken am Supercharger wird teuer

Die ausgesperrten Tesla-Fahrer schließen die geparkten Autos dann kurzerhand an den Supercharger an, vor dem diese stehen. Weil kein Strom fließt, berechnet Tesla den Haltern mit deren hinterlegten Zahlungsdaten dann automatisch die sogenannte "Idle Fee" (Blockiergebühr), die je nach Auslastung der Säulen zwischen 50 Cent und einem Euro pro Minute liegt. Längere Abwesenheit wird so ziemlich teuer. Die Aktion klappt allerdings nur beim Tesla Model 3 oder Y, bei denen sich die Ladeklappen auch ohne Zugang zum Auto von außen öffnen lassen. Tesla könnte der Selbstjustiz also mutmaßlich durch ein Softwareupdate einen Riegel vorschieben.

Das sind die Themen von TechTäglich am 24. Januar 2023:

Die Cookiekalypse hält die Branche in Atem. Besser, man hat eine gute First-Party-Data-Strategie. Wie man die entwickelt, lernst du im W&V Executive Briefing.

Kennst du eigentlich schon unser KI-Update? Einmal pro Woche die wichtigsten Veränderungen zu KI im Marketing. Einordnung, Strategie, News, direkt in dein Postfach

Wie funktioniert eigentlich Tiktok? Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt dir die aktuelle Ausgabe des W&V Executive Briefing zum Thema Tiktok.

Neueste Beiträge

Identity
WuV Community Icon Warum IDs im Open Web an der Buy-Side hängen bleiben
Nach zwanzig Jahren in dieser Branche scheint sich eine Wahrheit hartnäckig zu halten: Das Open Web verliert im Kampf um Werbebudgets weiterhin gegen die Walled Gardens. Laut Jounce Media ist der Anteil der globalen Non-Search-Digitalwerbebudgets, der an Walled Gardens geht, von 42 Prozent im Jahr 2017 auf schätzungsweise 81 Prozent im Jahr 2025 gestiegen. Aber warum überrascht das?
5 Minuten
RFID-Wagen x Screen x Kassenbon
WuV Community Icon Vom Screen bis zum Kassenbon: Was In-Store Retail Media wirklich bringt
Cyreen und One Tech Group machen In-Store Retail Media programmatisch buchbar und messen den Kaufeffekt bis zum Bon. Eine Studie über 237 Kampagnen zeigt, wann Screens am POS besonders gut wirken. 
5 Minuten
18. Sep 2026
Daten & TV
WuV Community Icon Neue Datenpartnerschaften: So will Seven.One TV adressierbarer machen
Seven.One Media stellt sein datenbasiertes Produktportfolio neu auf und setzt dafür auf neue Datenpartnerschaften - unter anderem mit Criteo und Kleinanzeigen. So sollen Kampagnen auf Joyn, im CTV und in digitalen Umfeldern präziser ausgesteuert werden können. 
2 Minuten
18. Sep 2026

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
Anzeige
Vom digitalen Schaufenster zum AI Sales Consultant: Wie KI die Website neu definiert
Warum Marken und Agenturen Websites jetzt vom Content-Kanal zum intelligenten Beratungsraum weiterentwickeln müssen.
7 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige