
DoubleVerify: Warum agentische Werbung klare Mediaregeln braucht
Mit DV Neura bringt DoubleVerify Verifizierung, Analyse und Aktivierung näher zusammen. Für Mediaeinkäufer wird konkreter, wo KI-Agenten helfen können und wo Kontrolle nötig bleibt.
Ein Teil des Handels mit Werbemitteln und -flächen läuft heutzutage automatisiert. Die Auslieferung erfolgt nahezu in Echtzeit. Zum Einsatz kommen dabei auf Einkäuferseite eine Demand-Side-Plattform (DSP) und auf Verkäuferseite eine Sell-Side-Plattform (SSP). Gehandelt wird via Auktions- oder Deal-Verfahren. W&V berichtet über Akteure, Marktentwicklungen und Herausforderungen. Der Anteil von Programmatic Advertising an digitaler Display-Werbung lag 2016 laut OVK bei 32 Prozent.

Mit DV Neura bringt DoubleVerify Verifizierung, Analyse und Aktivierung näher zusammen. Für Mediaeinkäufer wird konkreter, wo KI-Agenten helfen können und wo Kontrolle nötig bleibt.

Der DOOH-Spezialist Vistar Media gehört inzwischen zu T-Mobile. Im Interview erklärt DACH-Chef Ravi Ahluwalia, warum Programmatic DOOH reifer wird, aber viele Marken die kreativen Möglichkeiten noch kaum nutzen.

Der indische Adtech-Anbieter Affinity baut in Deutschland aus und setzt auf KI-Agenten, CTV, Zero-Party-Daten und neue Werbeoberflächen. Dahinter steht eine größere Frage: Wer kontrolliert künftig den Mediaeinkauf?

Wolt öffnet sein Werbeinventar erstmals programmatisch für Marken und Agenturen. Dahinter steckt mehr als ein neuer Werbekanal: Anbieter wie Wolt versuchen gerade, Commerce Media stärker an bestehende Programmatic- und Mediaprozesse anzubinden.

CTV wächst rasant, doch lange fehlte ein entscheidender Faktor: Transparenz darüber, in welchen konkreten Inhalten Werbung tatsächlich läuft. IAS will das ändern und könnte damit nicht nur Kampagnen messbarer machen, sondern auch KPIs und die Verteilung von Budgets verschieben.

Lineares TV bleibt ein Reichweitenanker, verliert aber seine Exklusivität. Gleichzeitig wachsen Streaming, Connected TV, Addressable TV und programmatische Buchungsmodelle zu einem neuen Ökosystem zusammen. Der Big-Screen-Kompass des BVDW beschreibt diesen Wandel als strategische Chance für Werbungtreibende – und benennt zugleich die größten Baustellen. Michael Möller und Nicolai Heiland aus der Digital Video Working Group des BVDW erklären, wo Big Screen heute schon funktioniert und was noch fehlt.

Der chinesische Unterhaltungselektronik-Riese TCL, aktuell weltweit die Nummer zwei hinter Samsung, baut sein TV-Geschäft weiter aus: Zusammen mit dem Adtech-Unternehmen Affinity wird nun die Werbevermarktung in großem Stil gestartet.

ShowHeroes übernimmt Traffective und will CTV, Video und Display enger verzahnen. Im Gespräch erklärt CEO Ilhan Zengin, warum der Deal für Publisher, Marken und Europas Adtech-Szene relevant ist.

Weniger Fehlplatzierungen, weniger Waste und eine stabile Performance: Vodafone und DoubleVerify liefern einen spannenden Case, der zeigt, dass Brand Suitability nicht automatisch Reichweite kosten muss.

Netto Marken-Discount öffnet mehr als 7.000 Instore-Screens für programmatische Buchung. Targeting nach Verfügbarkeit und klare Freigaben helfen, doch die Messung wird zur spannenden Nagelprobe.

Rossmann bindet sein In-Store-Screen-Netzwerk an die Plattform der One Tech Group an. Im Gespräch ordnet der One-Tech-Gründer Daniel Siegmund die strategische Rolle von In-Store Retail Media zwischen Reichweite, Abverkauf und Mediaplanung ein.

Erstmals wird das exklusive Live-Inventar von MagentaTV programmatisch buchbar. Zur WM 2026 entsteht damit bei der Telekom ein neues Premium-CTV-Umfeld, das die Mediaplanung verändert und Marken vor neue Entscheidungen stellt.

Retail Media entwickelt sich vom Performance-Werkzeug zur Upper-Funnel-Disziplin. Im Doppelinterview erklären Volker Richter, Head of Programmatic bei Otto Advertising, und Daniel Siegmund, Gründer & Geschäftsführer One Tech Group, wie DOOH, Datenhoheit und neue Targeting-Modelle zusammenfinden.

Die neue OVK-Prognose zeigt, dass der digitale Werbemarkt stabil bleibt. Video rückt auf Augenhöhe mit Display, Audio legt zu. Gleichzeitig schärft der BVDW die Agenda: IDs, Content-Kontexte und Attention sollen 2026 messbarer und skalierbarer werden – mit Folgen für Planung und Einkauf.

Die programmatische Handelsplattform Amy will ein neues Spielfeld für datenbasierte Kampagnenplanung schaffen, das klassische Radio mit den Vorteilen digitaler Buchung verbindet. Audioscale-CEO Andreas Schilling erklärt, wie das funktioniert.

Amazon Ads wird zum Zugangstor für Netflix-Werbung: Ab Q4 2025 lässt sich Inventar programmatisch über die Amazon DSP buchen. Das verändert Planung, Datenstrategie und Messung und bündelt Budgets.

Das AdTech-Unternehmen The Trade Desk hat sein Führungs-Team im deutschsprachigen Raum erweitert und neu strukturiert. VP DACH Daniel Neuhaus verrät, was dahintersteckt.

Zielgruppen springen heute von Plattform zu Plattform, von Screen zu Screen. Wer mit ihnen Schritt halten will, braucht mehr als Reichweite. David von Hilchen, Director Sales und Country Lead DACH bei StackAdapt, erklärt, auf welche Kanäle es ankommt, wie orchestrierte Kampagnen Silos durchbrechen und warum es häufig schon an der Definition der Ziele scheitert.

Das TUI-Kreuzfahrtschiff "Mein Schiff 5" wurde in die Handlung des neuen "Miss Merkel"-Krimis auf RTL eingebunden, flankiert von CTV, ATV und Podcast-Werbung. Authentische Einbettung statt Logo-Einblendung, crossmediale Verlängerung und klare KPIs – so wird Placement zum Performance-Instrument für Image, Awareness und Teilnahme.

Die Second-Hand-Plattform Vinted setzt auf ein datenbasiertes TV-Modell: Gemeinsam mit Ad Alliance und DCMN bringt die Marke programmatisch gebuchte Spots ins lineare Fernsehen – mit klarer Zielgruppe und garantiertem TKP.

Spotify erweitert mit Ads Manager und Ad Exchange sein Podcast-Werbeangebot. Welche strategischen Chancen sich daraus ergeben, wie KI, Automatisierung und Reichweite zusammenspielen und was das für Marken bedeutet.

Statt von wenigen Gatekeepern dominiert zu werden, sollte sich die digitale Werbewelt zu einem offenen Markt entwickeln. Doch Fairness und Transparenz brauchen klare Regeln.

Connected TV verzeichnet ein beeindruckendes Werbewachstum – doch gleichzeitig fehlen weiter klare Standards, was für Werbetreibende zu hohen Streuverlusten führt. Der neue Global Insights Report von DoubleVerify zeigt, warum ein genauer Blick auf Mediaqualität und Messbarkeit in diesem Umfeld wichtiger ist denn je.

Das Adtech-Unternehmen Welect stellt sich für seine Expansionspläne neu auf: Ab Mai 2025 verstärkt Christian Zimmer die Geschäftsführung. Der erfahrene Branchenexperte soll insbesondere die Internationalisierung und die Beziehungen zu Mediaagenturen und Werbetreibenden vorantreiben.